Tunnel-Party in Elberfeld von Polizei aufgelöst

In der Nacht vom 15. auf den 16. September, gegen Mitternacht, erhielt die Wuppertaler Polizei Hinweise auf eine u. a. in Facebook beworbene Party im stillgelegten Eisenbahntunnel Dorp unterhalb des Otto-Hausmann-Rings.

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Als die Polizei mit mehreren Streifenwagen anrückte, konnten bis zu 100 Personen im dortigen Bereich angetroffen werden. Offensichtlich hatte die Party gerade begonnen und war zuvor mit großem Aufwand vorbereitet worden. So stellten die Beamten zwei Notstromaggregate, mehrere hundert Meter verlegte Kabel, eine Musikanlage, Partybeleuchtung und Alkoholausschank fest. Schließlich gaben sich zwei 27-jährige Wuppertaler als Veranstalter zu erkennen. Da es für die Party keine Genehmigung gab, wurde die Veranstaltung durch die Polizei aufgelöst. Die meisten Besucher und die Veranstalter zeigten sich kooperativ, einzelne Personen kamen erst ausgesprochenen Platzverweisen nach. Gegen 02.00 Uhr kehrte dort wieder Ruhe ein.

Die beiden Veranstalter mussten nicht nur ihre ganze Ausrüstung wieder einpacken und den Ort säubern; gegen sie wurde auch eine Ordnungswidrigkeitenanzeige vorgelegt.

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Quelle: Polizei Wuppertal

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Kommentare

  1. HahEss sagt:

    Warum ist eine „Genehmigung vor Ort“ nicht möglich? Gerne auch gegen das Doppelte des normalen Gebührensatzes. Wäre das nicht eine maß- und sinnvolle Lösung, um so etwas einvernehmlich zu regeln? Ich habe das Gefühl, dass häufig eingeschritten wird, weil die Beamten keine rechtliche Handhabe besitzen, um vor Ort sinnvoll eigenständig zu entscheiden.

    1. Sascha C. S. sagt:

      Weil die Polizei nicht der TÜV ist und auch nicht die Feuerwehr und mal eben so im Stehgreif prüfen kann ob denn auch alles nach Vorschrift ist.
      Würde es dann PENG, BUMM und viel AHHH machen wäre die Polizisten in der Haftung. Das will man denen nicht auch noch aufbürden.

      1. HahEss sagt:

        Das scheint mir genau das Problem zu sein. Es gab mal eine Zeit, da hat man sich nicht vorsichtig umgeschaut und gefragt „habe ich alles menschenmögliche bedacht, geprüft und angemeldet, damit ich nu ja nicht für irgendwas die Verantwortung übernehmen muss.“

        Dieser offenen Geisteshaltung, die vieles von dem erst ermöglichte, was heute für uns selbstverständlich ist, trauere ich nach.

        Ich traue mich nach wie vor in einen Apfel zu beissen, den nicht vorher der TÜV Rheinland in den Fingern hatte, der GS-geprüft ist und von Ökotest auf Irgendwas untersucht wurde. Und ich beschwer mich auch nicht, wenn der tatsächlich mal einen faule Stelle hat.

        Leben ist sowieso tödlich, aber bis dahin möchte ich es genießen!

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