14.09.2012

Wohnen im Stadteil – mit der Schwester Tür an Tür

Im Rahmen des Patiententages der Barmer GEK in der Historischen Stadthalle informierte Kerstin Wülfing in ihrem Vortrag über die Möglichkeiten für Senioren am eigenen Wohnstandort von vertrauten und bekannten Schwestern gepflegt zu werden.

Anlässlich des Welt-Alzheimer-Tags am 21. September hatte die Krankenkasse unter der Überschrift „Pflege und Demenz – Leben in Wuppertal“ Wuppertaler Bürger und Betroffene zu Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und einem Markt der Möglichkeiten eingeladen.

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Etwa 100 Zuhörer kamen zu den Vorträgen in die Stadthalle.  Kerstin Wülfing, Geschäftsführerin von rotkreutzschwestern mobil, sprach zum Thema „Quartiersentwicklung“ und der Verknüpfung von Nachbarschaftsarbeit mit ambulanter Pflege. „Ausgehend von einem Pflegestandort im Quartier, der an einen wohnlichen Nachbarschaftstreff angrenzt, gehen die Rotkreuzschwestern zu Fuß zu ihren Patienten -ähnlich, wie früher die Gemeindeschwestern“, erklärt K. Wülfing.  „Wir betreuen Kinder, Senioren, Familien und alle Menschen, die in irgendeiner Weise gesundheitlich eingeschränkt sind. So werden wir schnell zu einem Teil der nachbarschaftlichen Gemeinschaft. Wir treffen die Menschen im Quartier nicht nur bei unseren Hausbesuchen, sondern auch im Alltag unterwegs. Und das ist auch gut so. Gerade in den kleinen Gesprächen auf dem Weg lassen sich viele Alltagsfragen lösen.“

Weitere 100 Gäste informierten sich im „Markt der Möglichkeiten“ über das Pflegeangebot in der Stadt Wuppertal. Auch hier informierten die rotkreuzschwestern mobil mit einem Informationsstand. „Wir haben viele Menschen erste Fragen beantworten können und sie zu einem persönlichen Beratungsgespräch eingeladen. Das Theme Pflege ist nicht in 3 Sätzen erklärt. Für jeden Einzelnen geht es um sehr persönliche Fragen“, berichtet Ruth Drees, Pflegedienstleiterin von den Gesprächen am Stand. Etwa 10.000 Menschen in Wuppertal leiden nach Auskunft des Sozialdezernenten Stefan Kühn (SPD) an Demenz. Das zeigt welch ein großer Bedarf an Information und Pflegeunterstützung in Wuppertal benötigt wird, sind nicht nur demenziell erkrankte Menschen pflegebedürftig. 

rotkreuzschwestern mobil bietet Beratungsgespräche
rund um die Themen Pflege, Alter und Betreuung an. 

rotkreuzschwestern mobil
Ruth Drees, Pflegedienstleitung
Rudolfstraße 86
42285 Wuppertal
Telefon: 0202-26 480 600
www.rotkreuzschwestern-mobil.de

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