09.09.2012

Internationale Expertentagung zu Jüdischen Museen in Wuppertal

Vom 11. bis 14. September ist die Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal Gastgeber der international ausgerichteten Jahrestagung 2012 der "Arbeitsgemeinschaft Jüdische Sammlungen".

milchig oder fleischig speisen - Das ist für die Küche von (nicht nur gläubigen) Juden eine zentrale Frage. Ausstellungsdetail in der Begegnungsstätte. Foto: Luzia Budner

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Dr. Ulrike Schrader, die Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge, freut sich, dem hochkarätig besetzten Fachpublikum die erst 2011 eröffnete neue   Dauerausstellung „Tora und Textilien“ über jüdisches Leben und jüdische Geschichte in Wuppertal un in der Region präsentieren zu können. Tagungsorte in Wuppertal sind neben der Begegnungsstätte auch die 19. Etage des Sparkassenhochhauses am Islandufer und die Bergische Synagoge in Barmen. „Aus den Anmeldungen für die nichtöffentliche Fachtagung wird deutlich, dass sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen besonders auf eine Fahrt mit der weltberühmten Schwebebahn freuen“, so Ulrike Schrader.

Die „Arbeitsgemeinschaft Jüdische Sammlungen“ ist ein 1976 in Köln gegründeter loser Zusammenschluss Jüdischer Museen und anderer Einrichtungen wie ehemalige Synagogen, Gedenkstäten, Bibliotheken, Archive und Forschungsinstitute, aber auch in diesem Bereich beruflich tätiger Einzelpersonen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In den letzten Jahren kamen auch Institutionen aus Belgien, den Niederlanden, England, Israel, USA und osteuropäischen Ländern hinzu. Ziel der jährlichen Treffen ist der fachliche Austausch und die Vernetzung von Projekten, die sich mit jüdischer Geschichte und jüdischer Kultur befasen. Einer der wichtigsten Punkte auf der Agenda der Fachtagung ist die Präsentation der mit einem innovativen Vermittlungskonzept verknüpften neuen Dauerausstellung in der Begegnungsstätte Alte Synagoge.

Auf dem Programm für die Tagungsteilnehmer stehen außerdem ein Empfang durch die Stadt im Rathaus und die Besichtigung der Bergischen Synagoge mit anschließendem koscheren Imbiss. Der zweite Teil der Tagung findet ab 13.9. dann in Essen statt. In diesem Jahr werden in Wuppertal rund 80 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, aus Tschechien, Großbritannien und Israel erwartet. Tagungsort ist die 19. Etage des Sparkassenhochhauses, wo die Gäste u.a. vom Vorstandsvorsitzenden der Stadtsparkasse Wuppertal, Dr. h.c. Peter Vaupel, begrüßt werden.

Die Begegnungsstätte Alte Synagoge im Internet: www.alte-synagoge-wuppertal.de

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