14.08.2012

CDU-Fraktion informiert sich über Planungen für „Kleine Bühne“

Spielbetrieb könnte 2014 aufgenommen werden

Im Rahmen eines Ortstermins informierte sich die Wuppertaler CDU-Fraktion über die Planungen für die sogenannte „Kleine Bühne“ auf dem Gelände des Historischen Zentrums in Wuppertal-Barmen. Hier ist es vor allen Dingen dem Verein „Freunde der Wuppertaler Bühnen und des Sinfonieorchesters Wuppertal e.V.“ zu verdanken, dass wesentliche Teile der Finanzierung gesichert sind und der Erhalt der Schauspielsparte in unserer Stadt trotz finanzieller Engpässe möglich ist.

„Die CDU-Fraktion begrüßt es ausdrücklich, dass die Pläne für eine Kleine Bühne in einer ehemaligen Lagerhalle des Historischen Zentrums nun konkrete Formen annehmen. Dies ist ein großartiger Erfolg und ein wichtiger Schritt zum Erhalt der vielfältigen Kulturlandschaft in Wuppertal“, erklärt der Kulturausschussvorsitzende Dirk Jaschinsky.

Oberbürgermeister Peter Jung lobt besonders das bürgerschaftliche Engagement der Wuppertaler Theaterfreunde und ihres Vorsitzenden Günter Völker: „Kulturpolitisch ist das ein ganz wichtiges Projekt.“ Der barrierefrei erreichbare Veranstaltungsraum komme zugleich dem Historischen Zentrum entgegen.

Wenn alles nach Plan läuft, könnte der Spielbetrieb in der Kleinen Bühne, der voraussichtlich etwa 150 bis 170 Zuschauern Platz bieten wird, im Januar 2014 aufgenommen werden. Ein Ersatz musste gefunden werden, da die Stadt die Spielstätte im Schauspielhaus aus finanziellen Gründen nicht weiter betreiben kann.

Dr. Uwe Flunkert der Leiter des städtischen Gebäudemanagements, stellt eine erste Gestaltungsskizze vor. Derzeit befinde man sich noch in der Planungsphase. Durch Erhalt des vorhandenen Gebäudekörpers bewege man sich aber in einem finanziellen Rahmen, der „zu stemmen“ sei. Die Maßnahme leistet nach Ansicht von Kulturdezernent Matthias Nocke nicht zuletzt auch einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung der Kulturachse Barmen: „Die Eckpunkte wurden gemeinsam in großem Einvernehmen festgelegt. Das Gelände ist viel zu schade, um es brach liegen zu lassen.“ Nocke kann sich in diesem Zusammenhang auch eine gläserne Verbindung zum Engelshaus vorstellen und setzt dabei auf Drittmittel-Akquise.

Der Leiter des Historischen Zentrums Dr. Eberhard Illner betont vor allen Dingen die Synergieeffekte und die konzeptionelle Zusammenarbeit  und spricht von einem „Alleinstellungsmerkmal für Wuppertal“. In einem anschließenden Rundgang durch die von ihm geleitete Einrichtung plädiert auch Dr. Illner dafür, eine Verbindung zwischen Engels-Haus und Historischem Zentrum herzustellen. Mit einem überzeugenden Museumskonzept gelte es, Fördermittel zu generieren. „Wir sollten die Kulturachse auch visuell herstellen“, erklärt Dr. Illner.

Bei der CDU-Fraktion ist man sich einig: „Es ist großartig, dass die Geschichte unserer Heimatstadt, Kultur und Theater unter einem Dach ihre Heimat finden werden.“

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