18.07.2012

Zusätzliche Gelder für das Hopster-Fiala-Haus

CDU-Sozialpolitiker begrüßen die Bereitstellung von 80.000 Euro für obdachlose Frauen in Wuppertal

Den Vorsitzenden des Ausschusses für Soziales, Familie und Gesundheit Arnold Norkowsky erreichte vor einigen  Monaten der Hilferuf der Wuppertaler Diakonie, dass die Übernachtungsstelle für obdachlose Frauen, das Hopster-Fiala-Haus zum Jahresende 2012 geschlossen werden müsse. Grund: Die von der Stadt Wuppertal der Diakonie zur Verfügung gestellten Mittel (160.000 €) für diese Pflichtaufgabe der Stadt reichen nicht. Die Diakonie sieht sich nicht mehr in der Lage, den Fehlbetrag von 100.000 € aufzubringen.

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Der Ausschussvorsitzende hat am 18. Juni in Begleitung des Sozialausschussmitgliedes Maria Schürmann und Christel Simon, Mitglied der Frauenunion,  die Einrichtung besucht. Neben Dr. Martin Hamburger, Vorsitzender der Diakonie nahm Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn sowie die Leiterin der Einrichtung an dem intensiven Informationsgespräch teil. Anschließend konnte sich die Besuchergruppe in Gesprächen mit den Bewohnerinnen von der hervorragenden Arbeit der Diakonie für die betroffenen obdachlosen Frauen überzeugen.

Die CDU-Kommunalpolitiker versprachen, sich verstärkt für den Erhalt der Einrichtung einzusetzen, es folgten zahlreiche Fachgespräche mit der Sozialverwaltung. Die Bereitstellung von Übernachtungsmöglichkeiten für Obdachlose ist eine Pflichtaufgabe der Stadt. Notschlafstellen werden Obdachlosen (Frauen wie Männern) von 18.00 Uhr bis 08.00 Uhr am nächsten Tag zur Verfügung gestellt. Eine sozialbetreuerische Begleitung  findet nicht statt.

„Anders im Hopster-Fiala-Haus. Hier können Frauen eine kurze Zeit auch tagsüber Unterkunft finden. Die Sozialarbeiter der Diakonie nutzen die Möglichkeit, den Frauen zu helfen. Es werden Kontakte zu städtischen Behörden, Wohnungsvermittlung usw. vermittelt. Durch die Erhöhung des städtischen Zuschusses, die durch Umschichtung und nicht als eine zusätzliche Ausgabe möglich wird, kann obdachlosen Wuppertalerinnen auch in den nächsten Jahren optimal geholfen werden“, erklärt Arnold Norkowsky abschließend.

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