10.07.2012

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Junge CDA Wuppertal hält Forderung nach Rente ab 70 für nicht zielführend

Die Forderung der Jungen Union Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland, das Renteneintrittsalter pauschal auf 70 Jahre anzuheben, lehnt die Junge CDA Wuppertal ab.

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Wuppertal. Die Junge CDA Wuppertal lehnt die Forderung, das Renteneintrittsalter pauschal auf 70 Jahre anzuheben, ab. Zu dieser Forderung, die auf der Südwestkonferenz der Jungen Union Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland am letzten Wochenende in Heidelberg vertreten wurde, erklärt Diana Kinnert, Vorsitzende der Jungen CDA Wuppertal: „Wir halten sowohl die konkrete Forderung nach der pauschalen Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre als auch eine allgemeine Debatte, die sich ausschließlich an den zwei Faktoren Höhe des Renteneintrittsalters und Höhe der Rentenbeiträge orientiert, für nicht zielführend. Diese Debatte suggeriert, dass unsere sozialen Sicherungssysteme in ihrer jetzigen Architektur zukunftsfähig sind. Dies verneinen wir als Junge CDA Wuppertal und sehen mit Blick auf die demographischen Entwicklungen der Gegenwart und Zukunft eine umfassende Reformnotwendigkeit. Wir müssen eine Debatte führen, die an den Prämissen orientiert ist.“

Weiter erklärt der Vorstand der Jungen CDA Wuppertal gemeinsam: „Zugleich geht die Forderung aus den Kreisen der Jungen Union an der Lebenswirklichkeit vieler Arbeitnehmer, z. B. aus den Bereichen Handwerk und Pflege, drastisch vorbei. Noch bevor sich viele Akademiker in ihrem ersten Beschäftigungsverhältnis wiederfinden, haben manche Arbeitnehmer, die körperlich anstrengende Arbeit leisten und/oder für psychische Belastung im Beruf besonders anfällig sind, schon knapp 15 Jahre lang in die sozialen Sicherungskassen eingezahlt. Vor diesem Hintergrund halten wir als Christlich-Soziale den Vorschlag aus den Reihen der Jungen Union für unzumutbar und ungerecht.“

Eine intensive Beratung über das von der Jungen Union im Südwesten aufgegriffene Problem der Zukunft der sozialen Sicherungssysteme und des Fachkräftemangels vor dem Hintergrund des demographischen Wandels kündigt die Junge CDA Wuppertal für die nächsten Wochen an. „Wir müssen anerkennen, dass sich die Landesverbände der Jungen Union aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland diesen Themen gestellt haben und den Mut hatten, eine eigene konzeptionelle Lösung vorzustellen. Wir als Junge CDA Wuppertal werden andere Lösungen finden. Wie diese im Konkreten aussehen werden, muss in den nächsten Sitzungen intensiv beraten werden“, so Tabea Burchatz, stellv. Vorsitzende der Jungen CDA Wuppertal, abschließend.

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Kommentare

  1. Katharina Thomas sagt:

    Auch wenn Umfagren derzeit belegen, dass viele Menschen bis 67 Jahre arbeiten wollen (bleibt ihnen ja auch nicht viel übrig, wenn sie keine ABzüge haben möchten), kann eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters nicht der Maßstabd sein.

    Wie soll das schon mit 67 Jahren in manchen Berufen funktionieren? Gut finde ich dabei, dass anscheinend jetzt auch ein wenig was beim Hinzuverdienst für Frührentner gemacht wird. Quelle: http://www.rente.com/ratgeber-rentenversicherung/kombi-rente

    Immerhin scheint sich da was in eine positive Richtung zu bewegen!

  2. Katharina Thomas sagt:

    Auch wenn Umfagren derzeit belegen, dass viele Menschen bis 67 Jahre arbeiten wollen (bleibt ihnen ja auch nicht viel übrig, wenn sie keine ABzüge haben möchten), kann eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters nicht der Maßstabd sein.

    Wie soll das schon mit 67 Jahren in manchen Berufen funktionieren? Gut finde ich dabei, dass anscheinend jetzt auch ein wenig was beim Hinzuverdienst für Frührentner gemacht wird. (Quelle: http://www.rente.com/ratgeber-rentenversicherung/kombi-rente), immerhin scheint sich da was in eine positive Richtung zu bewegen!

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