21.06.2012

Arbeitsgestaltung Demografischer Wandel Fachkräftesicherung Sicherheitswissenschaft Wirtschaftsregion Bergisches Land

Psychische Arbeitsbelastungen als Herausforderung für Unternehmen

Der Umgang mit psychischen Arbeitsbelastungen im Betrieb hat in Bezug auf die Prävention und die Fachkräftesicherung jüngst stark an Bedeutung gewonnen. Dies wird Thema beim nächsten Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium der Bergischen Universität am 26. Juni in Wuppertal sein.

Im Jahr 2010 hatten psychische Beanspruchungsfolgen in der deutschen Arbeitswelt einen Anteil von 10% an den Arbeitsunfähigkeitstagen und von rund 40% an den Rentenzugängen wegen verminderter Erwerbsfähigkeit, beides seit Jahren mit ansteigender Tendenz. Neben dem großen gesundheitlichen Leid und den individuellen Einkommensverlusten verursacht dies für die Betriebe und Volkswirtschaft jährliche Finanzverluste in vielfacher Milliardenhöhe.

Fachgebiet Sicherheits- und Qualitätsrecht der Bergischen Universität

So greift der neue SPD-Bündnis 90/Die Grünen-Koalitionsvertrag in Nordrhein-Westfalen diese Thematik explizit auf und Bundesarbeitsministerin von der Leyen will dies zukünftig auch stärker angehen. Gerade für die Industriebetriebe im Bergischen Städtedreieck werden gesundheitsgerechte Arbeitsbedingungen zur Gestaltung des Demografischen Wandels, der Fachkräftesicherung und der Wettbewerbsfähigkeit zunehmend wichtiger werden.

Im Rahmen des 84. Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquiums wird Dr. Ralf Buchstaller vom TÜV Nord aus Hamburg ein dreistufiges Verfahren vorstellen, das Betriebe eine fundierte Grundlage für das Ergreifen von Maßnahmen bieten soll. Die öffentliche Abendveranstaltung findet Dienstag 26. Juni 2012 ab 18:00 Uhr im Institut ASER e.V. (Corneliusstr. 31, Wuppertal) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine vorhergehende Anmeldung wird gebeten. Anmeldung bitte unter Nennung des Veranstaltungstermins, der/s Teilnehmernamen/s und des Unternehmens bei Prof. Ralf Pieper (Bergische Universität Wuppertal) unter der E-Mail-Adresse rpieper@uni-wuppertal.de. Am Veranstaltungstag ist eine Anmeldung auch noch unter der Telefon-Nr. 02 02 / 73 10 00 möglich.

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