21.06.2012

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Neues Zuhause für Wuppertaler Zwergschimpansen

In dieser Woche konnte mit dem Bau eines neuen Außengeheges für Menschenaffen im Wuppertaler Zoo begonnen werden. Dadurch sollen sich auch die von Tierschützern heftig kritisierten Haltungsbedingungen der Schimpansen „Epulu“ und „Kitoto“ verbessern.

Das neue Gehege liegt zwischen den schon vorhandenen großen Außengehegen für Orang Utans und Gorillas. Allerdings ist es nicht offen wie diese, sondern von einer riesigen Stahlnetzkonstruktion überspannt. Der Einblick erfolgt durch große Panzerglasscheiben. Im neuen Außengehege werden vor allem die überaus gewandten und kletterfreudigen Zwergschimpansen oder Bonobos leben.

Im Sommer 2011 brachte das Wuppertaler Bonobo-Weibchen Eja Zwillinge zur Welt.Im Sommer 2011 brachte das Wuppertaler Bonobo-Weibchen Eja Zwillinge zur Welt.

Die Bonobogruppe im Wuppertaler Zoo, in der es schon etliche Zuchterfolge gegeben hat, darunter erstmals auf der Welt Zwillinge, ist bei Primatologen als Studienobjekt sehr bekannt. Die Struktur der Anlage erlaubt es auch, den betagten Schimpansen „Epulu“ und „Kitoto“ im Wechsel mit den Bonobos Zugang zum Außengehege zu geben.

Die Finanzierung des Projektes, das mehr als 1 Mio. Euro kosten wird, war schwierig und ist nur dank des Zoo-Vereins Wuppertal e.V. gelungen, der vorab schon die Planungskosten übernommen hat. Beigetragen haben auch Vermächtnisse und Erbschaften, die für die Vergrößerung und Erneuerung der Tiergehege im Zoo immer wichtiger werden.

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Quelle: Zoo Wuppertal

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Kommentare

  1. Der Zoo Wuppertal zwingt die Schimpansen Epulu und Kitoto zu einem trostlosen Leben in Gefangenschaft: Epulu und Kitoto teilen sich seit Jahren einen winzigen Raum aus Beton und Glas – 365 Tage im Jahr isoliert – ohne Zugang nach Draußen.

    Mit seinem unseriösen Haltesystem verstößt der Wuppertaler Zoo wissentlich gegen zahlreiche Richtlinien. So ist zum Beispiel das Gehege der Menschenaffen mit knapp 40qm so klein, dass hier selbst die ohnehin knapp bemessenen behördlich vorgesehenen Mindestanforderungen an zoologische Einrichtungen (Säugetiergutachten) noch deutlich unterschritten werden. Außerdem verstößt der Zoo auch mit der paarweisen Haltung von Epulu und Kitoto gegen diese Richtlinien. Konsequenzen hat das für den Zoo bis heute keine, aber für Epulu und Kitoto…

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