08.06.2012

„Der Sturm“ schließt seine Pforten

Über 40.000 Besucher hat das Von der Heydt-Museum in knapp vier Monaten mit der Ausstellung "Der Sturm" nach Wuppertal gelockt.

Am 10. Juni schließt das Von der Heydt-Museum die Pforten der Ausstellung „Der Sturm“, mit der das Museum die Eröffnung der Galerie „Der Sturm“ durch Herwarth Walden vor 100 Jahren feierte. Walden der in erster Ehe mit Else Lasker-Schüler verheiratet war, schuf einen ganzen „Sturm“ Kosmos aus Zeitschrift, Bühne und Schule, und machte seine Galerie mit ausgefeilten Marketingmethoden in Berlin zum Zentrum der zeitgenössischen Kunst Europas. Die bekanntesten Künstler des frühen 20. Jahrhunderts stellten dort aus: Kokoschka, Kandinsky, Macke, Marc, Delaunay, Chagall, Schlemmer, Baumeister, Moholy-Nagy, usw.

Für Museumsdirektor Gerhard Finkh hat der ‘Sturm’ laut einem Interview in „die Welt“ eigentlich in Wuppertal begonnen. Denn Else Lasker-Schüler habe den Namen ‘Der Sturm’ für Zeitschrift und Galerie erfunden und auch die wesentlichen Kontakte zu den Künstlern des Expressionismus geknüpft.

Die Ausstellung präsentierte Kunstwerke aus den großen Museen der Welt, wie dem Museum of Modern Art in New York, dem Centre Georges Pompidou in Paris, aus der Sammlung Thyssen-Bornemisza in Madrid oder aus der National Gallery in Washington.

Damit schließt ein weiteres Kaptitel der erfolgreichen Ausstellungen des Von der Heydt-Museums, das in den vergangenen Jahren mit Schauen zu Monet, Bonnard und Sisley regelmäßig Besucherrekorde zu verzeichnen hatte und in 3 Jahren fast 700.000 Gäste nach Wuppertal gelockt hat.

Nächste große Sonderausstellung: Peter Paul Rubens (16.10.2012 – 28.2.2013)

www.von-der-heydt-museum.de

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