31.05.2012

Arbeitsgestaltung Fachkräftebedarf Fachkräftesicherung Sicherheitswissenschaft Wirtschaftsregion Bergisches Städtedreieck

Psychosoziale Belastungen am Arbeitsplatz – Wegschauen oder Handeln?

Die Thematik psychosozialer Belastungen in der Arbeitswelt bildet für die Prävention weiterhin eine große Herausforderung. Hiermit wird sich das sicherheitswissenschaftliche Kolloquium der Bergischen Universität am 5. Juni in Wuppertal befassen.

Insbesondere der Aspekt des Mobbing wird seit Anfang der 1990er Jahre wissenschaftlich diskutiert. Zwischenzeitlich liegen eine Reihe von Befunden hinsichtlich des Ausmaßes von Mobbing und der Gründe für diese Verhaltensweisen vor. Dazu bietet das Land Nordrhein-Westfalen seit über zehn Jahren mit der MobbingLine eine erste Anlaufstelle für Betroffene in der Arbeitswelt an, die mögliche Lösungswege aufzeigt und seit dem Start im Februar 2002 vom Institut ASER in Wuppertal wissenschaftlich begleitet wird.

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Der Beratungsservice der MobbingLine Nordrhein-Westfalen.

Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnisse wurden Konzepte zur Vermeidung, Eindämmung und Bewältigung psychosozialer Belastungen bei der Arbeit entwickelt. Diese erstrecken sich von individuellen Handlungsempfehlungen, über betriebliche Vereinbarungen bis hin zu Elementen der gesundheitsfördernden Betriebsführung. Hierzu konnte als Gastredner mit bundesweit ausgewiesener Expertise Rechtsanwalt Dr. jur. Martin Wolmerath aus Hamm gewonnen werden.

Das Werkbuch Mobbing ist Anfang 2012 erschienen.

Die öffentliche Abendveranstaltung findet Dienstag 5. Juni 2012 ab 18:00 Uhr im Institut ASER e.V. (Corneliusstr. 31, Wuppertal) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine vorhergehende Anmeldung wird gebeten. Anmeldung bitte unter Nennung des Veranstaltungstermins, der/s Teilnehmernamen/s und des Unternehmens bei Prof. Ralf Pieper (Bergische Universität Wuppertal) unter der E-Mail-Adresse rpieper@uni-wuppertal.de. Am Veranstaltungstag ist eine Anmeldung auch noch unter der Telefon-Nr. 02 02 / 73 10 00 möglich.

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