25.05.2012

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Erschossene Katze: Besitzerin kritisiert Staatsanwaltschaft

An Heiligabend 2011 hatte die Polizei eine verletzte Katze erschossen, um ihr Leiden zu verkürzen. Gegen die Beamten wurden mehrere Strafanzeigen erstattet. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen jedoch eingestellt. Die Katzenbesitzerin kritisiert die Behörde dafür.

Claudia Kettlers Katze "Kira"

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In einem Rundschreiben an die Medien wirft Claudia Kettler der Staatsanwaltschaft vor, die Begründung für die Einstellung der Ermittlungen sei einseitig und enthalte falsche Fakten. Aus der Ermittlungsakte, die Kettler mit ihrer Anwältin eingesehen hatte, ergebe sich ein völlig anderes Bild als in der Stellungnahme der Behörde.

Claudia Kettler bezweifelt zum Beispiel, dass es nicht möglich gewesen sei, einen Tierarzt ausfindig zu machen. Viele Veterinäre würden auf ihrem Anrufbeantworter eine Handynummer für Notfälle hinterlassen.

Sie fragt sich außerdem, wieso man das verletzte Tier nicht sofort ins Vohwinkeler Tierheim gefahren habe, obwohl das nur drei Minuten vom Fundort der Katze entfernt gewesen sei. Stattdessen hätte die Polizei die Katze zur Hauptwache nach Elberfeld gebracht. Dem Tierheim sei mitgeteilt worden, der Finder würde sich um die Katze kümmern. Claudia Kettler bezeichnet diese Darstellung der Polizei als „schlichtweg gelogen“.

Kettler hält es für möglich, dass sich das äußerlich unverletzte Tier womöglich gar nicht im Todeskampf befunden habe, wie die Polizisten aussagten. Die Symptome hätten zum Beispiel auch durch einen Schock ausgelöst werden können. Im übrigen sei die Katze nicht eingeklemmt zwischen einem Laternenmast und einer Hauswand aufgefunden worden, sondern in einer offenen Plastiktüte unter einem Mülleimer. Dies habe ihr der Finder des Tieres bestätigt.

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Foto: privat

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