02.05.2012

Personalentwicklungskonzept – Ehrliche Diskussion gefordert

Das Personalentwicklungskonzept kann nicht ohne die Finanzsituation unserer Stadt und der großen Chance eines ausgeglichenen Haushaltes im Jahr 2016 diskutiert werden.

Der Ausschuss für Finanzen- und Beteiligungssteuerung wird sich in seiner heutigen Sitzung mit dem von der Verwaltung vorgelegten Personalentwicklungskonzept befassen. Im Vorfeld der Beratungen mahnt Klaus Jürgen Reese, SPD-Fraktionsvorsitzender, eine ehrliche Diskussion an:

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„Das Personalentwicklungskonzept kann nicht ohne die Finanzsituation unserer Stadt und der großen Chance eines ausgeglichenen Haushaltes im Jahr 2016 diskutiert werden. Mit dem Haushaltssanierungsplan stehen wir vor der Verabschiedung des elften Sparpaketes, alle Sparpakete haben immer auch Einsparungen beim Personal zur Folge. Wer jetzt noch glaubt, dass weitere Einsparungen nicht sichtbar würden, verschließt die Augen vor der Realität. Der entscheidende Schritt steht aber noch aus.
Die Finanz- und Personalverwaltung muss jetzt die Zielvorgaben mit den einzelnen Leistungseinheiten abschließend vereinbaren, damit die Sparvorgaben erreicht werden können. Über die Ergebnisse wird dann auch Politik weiter beraten. Wir werden die große Chance nutzen und mit dem Stärkungspakt Stadtfinanzen Wuppertal aus der finanziellen Schieflage herausholen. Meiner Fraktion und mir ist klar, dass die Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung und der Eigenbetriebe wegen der finanziellen Situation enormen Belastungen ausgesetzt sind. Diese schwierige Situation werden wir aber grundsätzlich erst mit einem ausgeglichenen Haushalt ändern können. Das Personalentwicklungskonzept ist ein weiterer Baustein, um dieses Ziel zu erreichen. Für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt müssen auch diese weiteren Einsparungen beschlossen werden Wir sind aber auch der Garant dafür, dass es einen finanziellen Ausverkauf der Stadt mit uns nicht geben wird.“

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