25.04.2012

Anti-Atom Atomausstieg Atompolitik Energie Energiewende Erneuerbare Energien hundertprozentig.ERNEUERBAR

Zum 26. Tschernobyl-Jahrestag am 26. April

Zum Jahrestag der Atom-Katastrophe in Tschernobyl blicken die Wuppertaler GRÜNEN auf die aktuelle Entwicklung der Energiepolitik in Deutschland.

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„Wenn man das Sperrgebiet in Tschernobyl 26 Jahre nach der Atom-Katastrophe betrachtet, wird deutlich wie gefährlich die Atomkraft für die Menschheit und die Umwelt ist. Wenn wir in Deutschland die Energiewende nicht endlich mit allen Kräften vorantreiben, wird uns dieses weltweite Problem immer wieder einholen. Der Atomausstieg der Bundesregierung entpuppt sich immer mehr als eine hohle Phrase. Um die Energieversorgung ohne Atomkraft zu realisieren, müsste sich die Bundesregierung klar für erneuerbare Energien, dezentrale Versorgungskonzepte und den Netzausbau aussprechen. Stattdessen setzt sie weiterhin auf die großen Energieversorger. Das zeigen die Entscheidungen in den vergangenen Monaten, wie der Kahlschlag beim Solarstrom, die Verzögerung beim Offshore-Wind, das Aussitzen des Netzproblems, die Blockade beim Energiesparen und der Gebäudesanierung. Diese bundespolitische Entwicklung entspricht nicht der Forderung der Bürgerinnen und Bürger, die vor einem Jahr laut und deutlich auf den Straßen Ausdruck fand.“ so Janine Bruchmann, stellvertretende Sprecherin des Kreisverbands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Wuppertal.

„Mehrere Studien belegen, dass die Umstellung des Energiebedarfs auf erneuerbare Energien bis 2050 zu schaffen ist. Diese müssten aber naturverträglich ausgebaut werden, damit auch die Umwelt profitiert. Ich hoffe, dass sich die Wuppertalerinnen und Wuppertaler nicht von den Fehlern der Bundesregierung abschrecken lassen und verstärkt auf Erneuerbare Energien und Energieeinsparung setzen. Wir GRÜNEN wollen mit unserer Initiative „Bergisch Energisch“ den Prozess zur 100 % Versorgung mit Erneuerbaren Energien in unserer Region beschleunigen. Der Bund muss den Rahmen und Masterplan vorgeben, die einzelnen Maßnahmen aber müssen vor allem dezentral organisiert werden: dann wird die Energiewende gelingen.” ergänzt Hermann Ott, Wuppertaler Bundestagsabgeordneter von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

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