23.04.2012

Bürgerforum zum Thema Makula-Erkrankungen

Wenn Lesen und Sehschärfe gefährdet sind: Diagnose und Therapie bei Makula-Erkrankungen

Dienstag, 24. April 2012, 16 Uhr

Aktuelle Stellenangebote:

 im Konferenzzentrum des HELIOS Klinikums Wuppertal-Barmen (Eingangstorbogen)

Prof. Bernhard Jurklies ist der neue Chefarzt der Augenklinik am HELIOS Klinikum Wuppertal.

Prof. Dr. med. Bernhard Jurklies informiert über Makula-Erkrankungen am Auge und wie sie erkannt und behandelt werden. Die Veranstaltung ist wie immer kostenfrei und kann ohne Voranmeldung besucht werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Klar sehen und damit lesen zu können, trägt in hohem Maße zur Lebensqualität bei. Eine Einschränkung des Sehvermögens hindert den Betroffenen schnell daran, wie gewohnt am sozialen Leben teilzunehmen. Umso wichtiger ist es, Erkrankungen des Auges frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls eine Therapie einzuleiten. Weit verbreitet sind Beeinträchtigungen der „Stelle des schärfsten Sehens“ der Netzhaut (Makula). Beispielsweise leiden über vier Millionen Menschen in Deutschland nach Angaben der Organisation „AMD Alliance International“ an einer sogenannten altersbedingten Makuladegeneration (AMD).

Auch andere Ursachen, wie beispielsweise eine Anheftung eines zarten narbenartigen Häutchens vor der Netzhautmitte (Makular pucker), können zu erheblichen Beeinträchtigungen des Lesevermögens und der Sehschärfe mit einer Verzerrung des Lesetextes führen. Dieses Verzerrtsehen kann jedoch auch durch andere Erkrankungen mit einer Beteiligung der Makula durch Einlagerung von Flüssigkeit (Ödem) hervorgerufen werden. Auch ein Netzhautloch der Makula (Makulaforamen) kann zu einer erheblichen Beeinträchtigung des Lesevermögens führen und bedarf einer Behandlung, um eine Verschlechterung zu verhindern. Veränderungen an der Makula, einer kleinen Region mit einem Durchmesser von wenigen Mikrometern bis Millimetern, können also erhebliche Auswirkungen auf die zentrale Sehschärfe  haben.

Die moderne Augenheilkunde verfügt heutzutage über verschiedenste Möglichkeiten, die genannten Erkrankungen – auch in einem frühen Stadium – zu diagnostizieren und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Auf welche Optionen ein Augenarzt zurückgreifen kann, soll im Rahmen eines Bürgerforums vorgestellt werden.

„Eine altersbedingte Makula-Degeneration stellt ab dem 50. Lebensjahr für uns die häufigste Ursache für einen Verlust der Sehschärfe und des gerade im Alter besonders wichtigen Lesevermögens dar“, sagt Prof. Dr. med. Bernhard Jurklies, Chefarzt der Klinik für Augenheilkunde am HELIOS Klinikum Wuppertal. Deshalb sei es umso wichtiger, seine Augen bei entsprechenden Symptomen untersuchen zu lassen, um behandlungsbedürftige Veränderungen rechtzeitig erkennen zu können. „Es gibt inzwischen für einige der Makula-Erkrankungen Möglichkeiten, eine Verschlechterung mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit als in den vergangenen Jahren zu verhindern, erklärt Prof. Jurklies.

Der Augenspezialist wird im Rahmen des HELIOS Bürgerforums einen allgemeinverständlichen Gesamtüberblick über die Gruppe der Erkrankungen an der wichtigen Stelle des schärfsten Sehens geben. Wie üblich wird den Fragen aus dem Publikum viel Zeit eingeräumt.

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