24.01.2012

Anton Kummert Bergische Universität Wuppertal Lambert T. Koch Markus Zdrallek

Über 200 Gäste beim 1. WUPPERTALER ENERGIE-FORUM

Am Freitag fand an der Bergischen Universität das 1. WUPPERTALER ENERGIE-FORUM statt. Zu der Tagung im Hörsaalzentrum auf dem Campus Freudenberg kamen rund 200 Experten der Energieversorgungsbranche aus Deutschland und dem benachbarten Ausland.

Eröffneten das 1. Wuppertaler Energieforum (v.l.n.r.): Prof. Dr.-Ing. Anton Kummert, Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek und Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch.

Eröffneten das 1. Wuppertaler Energieforum (v.l.n.r.): Prof. Dr.-Ing. Anton Kummert, Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek und Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch.

Aktuelle Stellenangebote:

Ein Programmpunkt war die Antrittsvorlesung von Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek, der seit dem Sommersemester 2010 das Lehr- und Forschungsgebiet Elektrische Energieversorgungstechnik an der Bergischen Universität vertritt.

Im Rahmen des 1. WUPPERTALER ENERGIE-FORUMs präsentierten Prof. Zdrallek und seine Mitarbeiter gemeinsam mit Industriepartnern ihre Forschungsprojekte und diskutieren deren wesentlichen Ergebnisse mit den Experten.

Die Energieversorgung in Deutschland steckt im Wandel. „Weg von konventionellen Kern- oder Kohlekraftwerken hin zu einer zunächst mehrheitlich und später vollständig regenerativen Stromversorgung aufgebaut auf Wasser, Wind, Sonne und Biomasse“, so Prof. Zdrallek. Dazu fehlen heute im Wesentlichen zwei Bausteine. Der Energieexperte: „Zum einen gibt es nicht genügend Speichermöglichkeiten, um Schwankungen in der Verfügbarkeit der regenerativen Energien auszugleichen, und zum anderen neue, geeignete Netzstrukturen. Die Stromversorgungsnetze sind für eine derartige Versorgung nicht gebaut worden“.

Die Suche nach zukunftsfähigen Netzstrukturen ist deshalb ein wesentliches Forschungsgebiet von Prof. Zdrallek und seinem Team. Dabei reicht das Spektrum von der Arbeit an „intelligenten“ Verteilungsnetzen über die Planung von Offshore-Windparks auf Nord- und Ostsee bis hin zu Simulationsmodellen zur Optimierung der Netzzuverlässigkeit und des Netzbetriebs.

_____

Quelle: Bergische Universität Wuppertal
Foto: Michael Mutzberg

Anmelden

Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.