18.01.2012

Anni Roolf Bürgerhaushalt Dieter Hofmann Jelly Week

Eröffnung der „Worldwide Jelly Week“ in Utopiastadt

Am vergangenen Montag fand der Auftakt zur ersten Worldwide Jellyweek statt. Die Initiatorin Anni Roolf eröffnete die Woche in Wuppertals erstem Coworkingspace - in Utopiastadt.

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Insgesamt beteiligen sich 203 Spaces aus 34 Ländern daran. Sie organisieren sich, indem sie sich auf den unterschiedlichsten Internetplattformen treffen. In gemeinsamen Videokonferenzen lernen sich die Akteure kennen und tauschen gemeinsam Erfahrungen aus, um das Thema Coworking weiter zu entwickeln. Allen gemeinsam ist, dass sie eine Woche Programm zusammengestellt haben und dazu in ihre Coworking Spaces einladen. Dadurch soll Öffentlichkeit für die neue Art der Zusammenarbeit hergestellt werden. Utopiastadt ist dabei und bietet eine Reihe von Veranstaltungen zu Themen wie Bürgerbeteiligung, Open Data und Urban Gardening an. Das Konzept geht auf. Der kleine Handyfilm am Ende zeigt, dass die Jelly Week Interessierte lockt und die Stimmung im Space gut ist.

www.clownfisch.eu,

www.jellyweek.org

www.cowowu.de

Thema Bürgerbeteiligung

Im Rahmen der Eröffnung stellte Dieter Hofmann – Initiator des Kompetenznetzes Bürgerhaushalt – vor, was er unter Bürgerbeteiligung bzw. einem Bürgerhaushalt versteht. Er will einen Bottom-Up Prozess anstossen und die Wuppertaler bewegen, sich noch mehr als bisher für Ihre Stadt zu engagieren. Als schon existente positive Beispiele für bürgerschaftliches Ehrenamt nennt er unter anderem den Zooverein, die Wuppertalbewegung oder „meine Stunde für Wuppertal“. Allen gemeinsam ist, dass sie nicht gegen, sondern mit Politik und Verwaltung arbeiten – auch wenn es immer wieder zu Konflikten kommt. Hofmanns Überzeugung ist, dass nur eine vereinte Kraftanstrengung ein funktionierendes Gemeinwesen in Wuppertal erhalten kann, selbst dann wenn die Stadt ihre Leistungen immer mehr einschränken muss. „Den Gürtel enger zu schnallen, reicht schon längst nicht mehr aus. Dafür ist die Schuldenlast zu hoch „. Er stellt fest: „die Stadt braucht neue Modelle für ziviles Zusammenleben“. Dieter Hofmann will aufklären, Diskussionen anstossen, Ideen gemeinsam entwickeln und ausprobieren. Dafür bietet er Informationsveranstaltungen, führt Barcamps durch und organisiert die Beteiligung von Wissenschaftlern.

Konkrete Projektideen/bzw. Projekte sind die Entwicklung eines „Nachhaltigkeitschecks Kommunalfinanzen“ für Wuppertal, die Installierung eines Verfahrens, welches eine Kostenüberschreitung beim Bau des Döppersberg verhindern soll, oder die Visualisierung des aktuellen Haushaltsplans, um ihn für die Bürger besser verständlich zu machen.

www.buergerhaushalt-wuppertal.de

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