18.01.2012

Arbeitsgestaltung Fachkräftesicherung Sicherheitswissenschaft Wirtschaftsregion Bergisches Land

Psychische Belastungen bei der Arbeit

Über diese Thematik wird Dr. Gabriele Richter von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin aus Berlin am 24. Januar beim 78. Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquium in Wuppertal referieren.

Die Bedeutung psychischer Arbeitsbelastungen ist in der letzten Dekade stark angestiegen. Ursachen sind u.a. Veränderungen in der Arbeitswelt, die Technisierung, Globalisierung und das Lean-Management, die zusätzlich vom Demografischen Wandel begleitet werden und in Deutschland zunehmende Relevanz für die Fachkräftesicherung entwickelt. Psychische Erkrankungen verursachen lange Fehlzeiten und steigende Zahlen bei den Frühverrentungen.

Aktuelle Stellenangebote:

Die rechtsnormative Verpflichtung zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen wird häufig nur unzureichend umgesetzt. Fehlendes Wissen, Begriffsunsicherheiten und Vorbehalte sind wesentliche Gründe hierzu. Erste Erfahrungen zeigen, dass der Prozess der Gefährdungsbeurteilung für den Bereich psychischer Arbeitsbelastungen sehr komplex ist, aber im Betrieb gemeistert werden kann. Dazu sind auch Maßnahmen der Arbeitsgestaltung auf ihre Wirksamkeit hin untersucht worden.

Die Abendveranstaltung findet am 24. Januar 2012 von 18:00 bis 20:00 Uhr im Institut ASER e.V. (Corneliusstr. 31, Wuppertal) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; um eine vorhergehende Anmeldung wird gebeten. Anmeldung bitte unter Nennung des Veranstaltungstermins, der/s Teilnehmernamen/s und des Unternehmens bei Prof. Ralf Pieper (Bergische Universität Wuppertal) unter der E-Mail-Adresse rpieper@uni-wuppertal.de. Am Veranstaltungstag ist eine Anmeldung auch noch unter der Telefon-Nr. 02 02 / 73 10 00 möglich. Mehr Infos: www.institut-aser.de

Anmelden

Kommentare

  1. Richard sagt:

    Schafft gute und soziale Bedingungen an den Arbeitsplätzen. Bezahlt gute Arbeit mit gutem Geld, d.h. auskömmliche Einkommen. Dann lässt sich viel Geld für Analysen der Wirkungen von moderner Sklaverei einsparen.

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.