09.11.2011

stolpersteine

‚Stolperstein‘ in Wuppertal gelegt – Erinnerung an die Opfer der Nazi-​Gewaltherrschaft

Vor dem Haus Markomannenstr. 32, in Wuppertal-Elberfeld, wurden heute, am Tag des Gedenkens an die Reichspogromnacht von 1938, Gedenksteine für die Familie Fried eingelassen.

Diese ‚Stolpersteine‘ sollen an die Zwangsdeportation der Wuppertaler Eheleute Emil und Ernestine Fried sowie ihrer sechsjährigen Tochter Helga erinnern, und damit stellvertretend an das Schicksal vieler jüdischer MitbürgerInnen während der Nazi-Zeit.

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Die Familie Fried wurde damit in den sicheren Tod geschickt. Josef Neumann, der die Patenschaft für den ‚Stolperstein‘ von Emil Fried übernommen hat, betonte, wie wichtig es sei „immer wieder an diese schreckliche Zeit zu erinnern, und auch der Opfer namentlich zu gedenken.“

„Wenn die Erinnerung erlischt, wird Platz für alle jene geschaffen, die mit kruden neofaschistischen Gedankengut sich insbesondere an junge Menschen wenden. Wir treten deshalb für eine aktive Erinnerungskultur ein, die die einzigartigen  Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die von den Nazis ausgingen, wach hält,“ so die Wuppertaler Landtagsabgeordneten Dietmar Bell, Andreas Bialas und Josef Neumann.

Die Aktion Stolperstein wird bundesweit durchgeführt und ist von dem Künstler Gunter Demnig ins Leben gerufen worden. Wer sich weiterführend informieren will, kann dies unter www.stolpersteine.com oder auf den Seiten der Stadt Wuppertal tun.

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