06.10.2011

Birgitta Radermacher kritik polizei Rechtsextremismus Vohwinkel

Polizeipräsidentin: „Die Polizei ist auf keinem Auge blind“

Polizeipräsidentin Birgitta Radermacher wehrt sich gegen Vorwürfe, wonach die Polizei rechtsextreme Aktivitäten in Vohwinkel verharmlost. Lesen Sie hier ihre Erklärung im Wortlaut.

polizeistern

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Die Polizei im Bergischen Städtedreieck ist auf keinem Auge blind.
Wir haben extremistische Straftäter im Visier.
Uns, der Polizei Wuppertal, ist es ein wichtiges Anliegen, jede extremistische Entwicklung frühzeitig zu erkennen und ihr entschlossen entgegenzutreten.

Wir dulden keine Gewalt extremistischer Lager und gehen konsequent mit allen rechtlichen Mitteln gegen Straftäter rechter und linker Gruppierungen vor.

Wir sind präsent an Brennpunkten – offen und verdeckt.
Wir kontrollieren zielgerichtet, um Konfrontationen und gewaltsame Auseinandersetzungen von Extremisten zu verhindern.

Extremismus ist ein gesellschaftliches Problem und eine große Herausforderung für die Stadt Wuppertal und die Polizei. Wir handeln gemeinsam, unterstützen die Präventionskonzepte der Stadt Wuppertal; wir bilden Netzwerke und stehen im engen Dialog mit Bürgerinitiativen, Bezirksvertretungen, der Staatsanwaltschaft und Parteien.

Wir wünschen und unterstützen den friedlichen Protest.

Wir nehmen die Sorgen der Wuppertaler Bevölkerung und insbesondere unserer Vohwinkeler Bürgerinnen und Bürger sehr ernst.

Die Wuppertaler können volles Vertrauen in Ihre Polizei haben.

Birgitta Radermacher
Polizeipräsidium Wuppertal

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Quelle: PM Polizei Wuppertal

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Kommentare

  1. feWest sagt:

    PAH! Das glaubt der doch kein Mensch…wie sind denn damals bei der großen Nazidemonstration plötzlich die Rechten vor den REWE Friedrich-Engels-Allee gelangt und haben auf uns an der Spitze der Gegendemonstration Flaschen geworfen? Wie geht das denn wenn überall Polizeiabsperrungen sind? Und bezüglich des Übergriffes im Cinemaxx tut die Polizei sowieso nichts. Alles was die Wuppertaler Polizei kann ist Kiffer zu schickanieren und sich vor Minderjährigen groß zu tun. Ausgehend von den Erfahrungen,die ich mit der Polizei gemacht habe,könnte man sie von mir aus gleich abschaffen.

  2. P. Manke sagt:

    Kein Wort von Frau Rademacher zu Markus Preuß, der seit 2009 die Polizeiwache Vohwinkel leitet. Seit seiner Amtszeit breiten sich die Nazis in Vohwinkel von der Polizei ungestört aus. Es entstand in Sichtweite der Polizeiwache sogar ein polizeilich geduldeter offener Nazitreffpunkt am Akzenta-Parkplatz. Da Herr Preuß der Ansicht ist, dass es in Vohwinkel kein Naziproblem gibt, bemerkte er weder die alltägliche Präsenz der Nazifratzen, noch deren antisemitische und rassistische Propaganda im Stadtteil. Übersehen hat der „Polizist“ wohl auch die zahlreichen Übergriffe und Überfälle auf Andersdenkende, die so bedrohlich waren, das eine Familie sogar den Stadtteil verlassen musste.
    Den Vogel der gefährlichen Ignoranz schoss Preuß aber beim letzten Picobello-Tag ab, als er Grüne Stadtpolitiker kritisierte, dass sie gegen Nazis demonstrierten, obwohl es in Vohwinkel kein Problem mit den Rechtsextremen, aber ein erhebliches mit den Linksextremen geben würde. http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/gruene-polizei-auf-dem-rechten-auge-blind-1.780191
    Markus Preuß, so erfuhren wir von Bereitschaftspolizisten (!), hat selbst im Polizeiapparat einen schlechten Ruf und wurde mehrfach strafversetzt. Der gelernte Bäcker kam erst spät zur Polizei und versuchte sich als Kommunalpolitiker in Solingen (vergeblich) ein Pöstchen zu ergattern. In seiner peinlichen Selbstdarstellung liest sich das folgendermaßen: „Diplomarbeit über das Thema „taktische Öffentlichkeitsarbeit vor, während und nach Versammlungen“
    (…) Nach dem Studium habe ich mich der Fotografie und der Kunst verschrieben, Dinge, Personen und Situationen ins rechte Bild zu rücken.- Für Sie ist wichtig, was hinten raus kommt – Fordern Sie mich und Sie werden begeistert sein.“ http://www.preuss-solingen.de/about_me.htm.

    Wir sind nicht begeistert, sondern wir fordern die sofortige Strafversetzung von Markus Preuß. (ehrlich gesagt kennen wir aber noch keinen geeigneten Verbannungsort für Preuß, vielleicht in Burscheid, wo seine verständnisvolle und ebenso ahnungslose Polizeipräsidentin Rademacher wohnt und Motorrad fährt … ) Eine entsprechende Kampagne bei Facebook und andere Überraschungen sind in Planung.

  3. Mündiger Bürger sagt:

    Aber heute morgen konnte man noch im Radio Wuppertal hören, dass der Dienststellenleiter aus Vohwinkel in einem Telefonat dem Sender mitgeteilt hat, dass es in Vohwinkel KEINe Probleme mit Rechtsextremen gäbe? Und darüber hinaus geht es nicht nur um Konfrontationen zweier extremer Lager, es geht hier eigentlich gar nicht um links, es geht die ganze Zeit nur um Rechts. Denn Rechts sitzt in Vohwinkel, pöbelt Pasanten an, die dem rechten Lager aufgrund Ihrer äußerlichen Erscheinung nicht gefallen… Bitte das Problem aus der Welt schaffen, wenn man Vertrauen haben soll. Und nicht nur auf Statistiken oder guten Ruf achten, der ist sonst schnell hin.

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