08.10.2011

Familienfreundlichkeit IHK Michael Wenge

Bergische Unternehmen interessieren sich für Familienfreundlichkeit

Flexible innovative Arbeitsmodelle als Maßnahme für mehr Familienfreundlichkeit sind laut IHK für eine Reihe von bergischen Unternehmen ein wichtiges Thema. Das gelte insbesondere vor dem Hintergrund des wachsenden Fachkräftebedarfs.

Die Bergische IHK hatte in Zusammenarbeit mit den lokalen Bündnissen für Familie in Wuppertal, Solingen und Remscheid eine Untersuchung durchgeführt. Über 100 von insgesamt 1000 angeschriebenen Unternehmen hatten sich beteiligt. Davon gaben 61 an, interessiert an weiteren Informationen über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu sein. Darunter waren 33 Unternehmen aus Wuppertal, 18 aus Remscheid und 10 aus Solingen.

50 Unternehmen wollen mehr über innovative flexible Arbeitsmodelle erfahren. Immer noch 38 äußerten Interesse an der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Führungskräfte. Über das vergleichsweise neue Thema Vereinbarkeit von Beruf und Pflege wollten 25 Betriebe mehr wissen, darunter allein 17 aus Wuppertal. Informationen über betriebliche Kinderbetreuung schließlich wünschten sich 17 Unternehmen.

An der Umfrage beteiligt hatten sich in Wuppertal und Remscheid vor allem Unternehmen mit 50 bis 200 Beschäftigten. In Solingen war der Rücklauf überwiegend durch kleine Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten geprägt. In Remscheid und Solingen antworteten vor allem Unternehmen aus den Bereichen Metallindustrie und Maschinenbau. In Wuppertal war neben der Metallindustrie auch die Chemische Industrie sowie der Dienstleistungs- und Verwaltungsbereich bei den Rückmeldungen überdurchschnittlich vertreten.

Die interessierten Unternehmen haben insgesamt circa 18.000 Beschäftigte, davon fast 4.000 Beschäftigte in der Metallbranche. „Wir werden jetzt auf der Basis der Umfrage- Ergebnisse mehrere Informations­veranstaltungen entwickeln“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge. An der Konzeption werden die Lokalen Bündnisse für Familie in Remscheid, Solingen und Wuppertal, die Wirtschaftsjunioren in Remscheid und Solingen sowie die Arbeitsagentur Solingen-Remscheid mitwirken.

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Quelle: IHK W-SG-RS
Foto: Georg Sander

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