09.08.2011

Energieeffizienz Ergonomie Maschinenbau Produktentwicklung Wirtschaftsregion Bergisches Städtedreieck

Ergebnisse der Usability- und Ergonomieforschung

Der jüngste ASER-Forschungsbericht-Nr. 26 aus Wuppertal gibt einen Überblick und eine Auswahlhilfe zu den Methoden und Instrumenten der Gebrauchstauglichkeitsprüfung von Produkten, wie z. B. technische Arbeitsmittel, Verbraucherprodukte oder Migrationsprodukte.

Hierbei werden Aufbau, Durchführung, Ergebnisse, Gütekriterien und Beispiele der heutigen Verfahren der Usability-Evaluation vorgestellt und eine systematische Auswahlhilfe angeboten. Unter dem Begriff der Gebrauchstauglichkeit (engl. Usability) wird im Allgemeinen die Eignung eines Produktes bei der Nutzung durch bestimmte Anwender in einem bestimmten Nutzungskontext verstanden.

Auswahl von Produkten, die durch verschiedene Anwendergruppen getestet wurden (Usability- und Ergonomielabor, Wuppertal, 2006).

Für die bergische Industrieregion ist diese Thematik von besonderer Bedeutung. Zum einen ist das Bergische Land vom Demografischen Wandel besonders betroffen, d. h. das Durchschnittsalter der Bevölkerung erhöht sich hier schneller als im Bundes- und Landesdurchschnitt. Und zum anderen ist diese Region weiterhin durch eine Vielzahl von industriellen Produktherstellern geprägt, insbesondere aus der Werkzeug- und Schneidwarenindustrie sowie der metallver- und -bearbeitenden Industrie, die sich auf veränderte Märkte einstellen müssen.

Gruppendiskussion mit Anwendergruppe „50+“ (Usability- und Ergonomielabor, Wuppertal, 2006).

Der ASER-Forschungsbericht-Nr. 26 ist Bestandteil der FuE-Arbeiten im Rahmen des regionalen Schlüsselprojekts „Design4All – Das Mehrgenerationengütesiegel“, welches im Rahmen des aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)“ kofinanzierten operationellen Programms für das Land Nordrhein-Westfalen zum Ziel „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen gefördert wird.

Weitere jüngere, wissenschaftliche Beiträge zu diesem Themenschwerpunkt, die in Wuppertal miterarbeitet wurden, sind (Auszug):

– BAuA-Forschungsbeitrag F 1300: „Optimierung der ergonomischen Eigenschaften von Produkten für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – Gestaltung und Design“;

– BAuA-Quartbroschüre: „Produkte für Ältere? Produkte für alle!“;

– KAN-Bericht 44: „Anthropometrische Daten in Normen“;

– BAuA-Forschungsbeitrag F 2020: „Käuferverhalten von Baumarktkunden unterschiedlichen Alters“;

– ASER/BAuA-Broschüre A 58: „Verbraucherleitfaden: Schutz vor Produkt- und Markenpiraterie“.

Umfassender siehe auch das Schriftenverzeichnis oder den Videokanal des Instituts für Arbeitsmedizin, Sicherheitstechnik und Ergonomie e.V. (ASER) an der Bergischen Universität Wuppertal.

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