05.07.2011

Wuppertaler reisten mit Reisebussen zum CSD nach Köln – VERLOSUNG VON CSD KÖLSCH

240 Wuppertaler reisten mit Reisenbussen zum diesjährigen CSD nach Köln. Über 100 Wagen und 140 Fußgruppen zogen am Sonntag in teilweise schrillen und bunten Outfits bei der traditionellen Parade zum Christopher-Street-Day durch Köln, um für gesellschaftliche Anerkennung zu demonstrieren.

Der CSD fand in diesem Jahr bereits zum 20. Mal statt. „Wir können auf diese lange Tradition richtig stolz sein, und das sind wir auch „, sagte Roters im Interview, der auf der Deutzer Brücke zuvor den Startschuss gegeben hatte.“Der CSD ist ein politisches Manifest für Respekt und Anerkennung“, fügt Roters hinzu. Die Veranstalter gehen in diesem Jahr von rund 20.000 Teilnehmern und mehreren 100.000 Zuschauern bei der Parade aus, die der Höhepunkt eines dreitägigen Festes war. Zu den Zuschauern zählten auch rund 240 Wuppertaler, die mit insgesamt sechs Reisebussen in die beliebte Domstadt gereist waren.

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„Wir wollten alle zusammen nach Köln fahren und den Zug hätten wir nicht so schön CSD tauglich Dekorieren können“, sagt Melanie Schuster aus Barmen im Interview. Zusammen mit vielen Arbeitskollegen, Freunden aus der Schwulen uns Lesbenszene ging es auf die große Parade. „In Wuppertal können wir nicht so richtig unsere Liebe feiern, also müssen wir den CSD nutzen“, fügte Schuster hinzu.

Das diesjährige Motto hieß „Liebe ist…“. Eigentlich kann man die drei Pünktchen durch alles ersetzen. In Köln sieht man händchenhaltende Männer, sich küssende Frauen und kuschelnde Heterosexuelle an den verschiedenen Buden, die rund um den Alter Markt aufgestellt waren.
Hingeschaut wurde nur bei besonders auffälligen Kostümen, und dann wurden auch schnell einmal das ein oder andere Handys für ein Foto als Erinnerung gezückt.

Auch wenn der CSD mittlerweile Volksfestcharakter hat, so ist der politische Hintergrund  immer noch aktuell. Homosexuelle haben auch heute noch mit Diskriminierungen zu kämpfen. „In ländlichen Gegenden ist das generell schlimmer als in Städten“, sagt Sabine Arnold vom Kölner Lesben- und Schwulentag e. V., dem Organisator des CSD. Doch selbst in Köln komme es immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen auf Schwule und verbale Attacken auf Lesben. Dass Homosexualität noch längst nicht in allen Lebensbereichen akzeptiert wird, zeigt auch ein Festwagen. Dort steht: „Fußball ist alles, auch schwul“.

„Wir wollen einmal versuchen, in Wuppertal mehr auf die Schwulen und Lesben einzugehen und auch schauen, ob es nicht machbar ist, zusammen feuern zu können“, sagte Schuster. Im nächsten Jahr werden sie auch wieder dabei sein und dann mit noch mehr Leuten.

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