28.06.2011

Tanzperformance in der Von der Heydt-Kunsthalle

zur Ausstellung "Street Art - Meanwhile in deepest east anglia, thunderbirds were go" am 3. Juli, 11.30 Uhr

moved by art – streetdance meets streetart

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Streetdance und Streetart sind Geschwister, nicht nur dem Namen nach. Beide sind Teil der Hip-Hop-Kultur, die in den 1970er Jahren in den Straßen von New York ihren Ursprung hat. Mittlerweile gehen beide auch unterschiedliche Wege, sind gewachsen und haben sich weiterentwickelt. Streetart ist längst nicht mehr „nur“ Graffiti, also das (meist heimliche) Sprühen an Häuserwände und U-Bahn-Züge. Und auch in der Kultur des Straßentanzes gab es Weiterentwicklungen und neue Ausformungen.
Gemeinsam haben die beiden, dass sie zwischenzeitlich auch außerhalb ihrer eigentlichen Szene Aufmerksamkeit gefunden haben. Während die Streetart nunmehr zum wiederholten Male ihren Platz in der Von der Heydt-Kunsthalle in Wuppertal-Barmen gefunden hat, bringen Theater und Opernhäuser zunehmend auch Straßentanz auf die Bühne.

Bei „moved by art“ treffen sich die Geschwister wieder. Die drei Tänzer interpretieren nicht die Werke, sondern lassen sich von der Kunst um sie herum bewegen. Sie werden so für kurze Zeit ein lebender Teil dieser Ausstellung.

Die Tänzer:Farid M. Baroug (alias „Joker“)
Joker stammt aus dem Iran und startete bereits 1982 auf den Straßen von Teheran mit dem Streetdance. Das war nicht nur verpönt, sondern auch offiziell nicht geduldet. Joker ging daher einige Jahre darauf zusammen mit seinem Freund Majid (alias Magic) in den Westen, um seine Kunst frei ausüben zu können. Er arbeitete seitdem als Solist und gründete seine erste Hip Hop-Crew Oldstreet. Später gründete Joker die Baroug Company, mit der er Choreografien (Dance to Freedom, Salam, Interpretationzz, Peter und der Wolf) u.a. für das tanzhaus nrw und die Deutsche Oper am Rhein erstellte und tanzte. Seit 20 Jahren lebt und arbeitet Joker als freier Choreograf, Tänzer und Tanzdozent in Düsseldorf.

Maren Meiring
Maren Meiring begann ihre Tanzausbildung 1984 mit Klassischen Tanz. Später studierte sie Modernen Tanz und Klassischen Tanz an der Ballettakademie Leipzig unter der Leitung von Uwe Scholz. Sie ist als freie Tänzerin sowie als Dozentin u.a. an der Tanzakademie der Rheinischen Musikschule Köln tätig.

Albi Gjikaj
Der 1987 in Albanien geborene Albi Gjikaj begann als 13-jähriger mit dem Breakdance. Mit 16 Jahren gewann er zum ersten Mal einen internationalen Preis beim Powermove in Holland. In der Folgezeit errang Albi zahlreiche Preise (Ruhrpottbattle; Mixery ko Battle; Ready to Rumble; National Battle of the Year). Er war Nord- und Westdeutscher Meister. Albi ist als Tänzer im Theater Oberhausen, dem Theater Wuppertal und in der Düsseldorfer Oper aufgetreten und tourt mit verschiedenen Stücken durch Deutschland.

Choreografie (zusammen mit den Tänzern):
Tanja Nierling
Tanja Nierling studierte vier Jahre lang an der Tanzakademie der Hochschule der Künste Arnheim (Artez). Danach tanzte und unterrichtete sie mehrere Jahre in Madrid und New York. Vor rund 10 Jahren gründete sie in Düsseldorf eine Schule für Bühnentanz. Neben ihrer Arbeit als Tanzdozentin gehört ihre Leidenschaft der Choreografie von Tanztheaterstücken.

Karten10 € / erm. 5 €
In der Von der Heydt-Kunsthalle und im Von der Heydt-Museum erhältlich

Adresse:
Von der Heydt-Kunsthalle
Geschwister Scholl Platz 4-6
42275 Wuppertal-Barmen
Tel. 0202-563 6571

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