25.03.2011

Erhöhte Schadstoffbelastung in den KiTas – Kinder müssen unbeschwert spielen können

Der Wuppertaler Landtagsabgeordnete und jugendpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Marcel Hafke, hat mit Sorge auf die Studie des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) reagiert. „Wo Kinder spielen und lernen, da sind Giftstoffe nicht zu tolerieren. Wenn nun eine Studie aufzeigt, dass gefährliche Gifte in den KiTas überdurchschnittlich häufig vorkommen, dann besteht hier dringender Handlungsbedarf.“

Hafke forderte die Landesregierung auf, diesem untragbaren Zustand auf den Grund zu gehen. In einer Anfrage an die Landesregierung bittet er um Auskunft über die Bewertung der Studie und die geplanten Maßnahmen zum Schutz von Kindern vor Giftstoffen. Ob die Wuppertaler KiTas ebenfalls belastet sind, wisse man leider aus der Studie nicht. Sie gebe aber mindestens Anlass zu Messungen und Kontrollen. 

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Die Studie des BUND hatte ergeben, dass die Menge der Weichmacher in den Kitas dreimal höher ist als in üblichen Haushalten. Die festgestellten Giftstoffe können gesundheitliche Spätfolgen und Schädigungen des Hormonsystems hervorrufen. Offenbar sind auch Gifte gefunden worden, die generell verboten sind.

Hafke: „Die Produkte und Materialien, mit denen Kinder tagtäglich in Kontakt kommen, müssen beim Einsatz gegen Giftstoffe oberste Priorität haben. Unsere Kinder haben einen Anspruch darauf, dass sie in den Kitas unbeschwert spielen können, ohne ihre Gesundheit zu gefährden.“

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