03.02.2011

Bergische Universität Wuppertal Sicherheitswissenschaft Wirtschaftsregion Bergisches Städtedreieck

Beratung von Betrieben auf dem Gebiet der Sicherheit und Gesundheit

Mit der Beteiligung von rund 40 Teilnehmern wurde jüngst das 69. Sicherheitswissenschaftliche Kolloquium als Abendveranstaltung in Wuppertal über die neuen Regelungen der Unfallverhütungsvorschrift "Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit" durchgeführt.

Seit dem Jahr 1975 ist die interdisziplinäre Disziplin der Sicherheitstechnik in der Bergischen Universität Wuppertal eine der größten universitären Kompetenzzentren im Bereich der Sicherheitswissenschaft in Europa. Die Absolventen der Abteilung Sicherheitstechnik haben bis heute eine Stellenvermittlungsquote von nahezu 100%, was sich auch auf die Unfallverhütungsvorschrift(en) für Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit sowie für Betriebs- und Werksärzte begründet.

Dr. Frank Bell von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung bei seinem Referat über die Neuregelungen bei der Betreuung von Betrieben im Bereich von Sicherheit und Gesundheit.

Zum hochaktuellen Thema der neuen Regelungen der DGUV Vorschrift 2 konnte mit dem Referatsleiter Dr. Frank Bell von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung einer der ausgewiesensten Experten auf diesem Gebiet in Deutschland gewonnen werden. Dabei gab Dr. Bell eine ganze Reihe praktischer Hinweise zur wirksamen Umsetzung dieser Regelungen in den Betrieben und stellte weitere, nützliche Handlungshilfen vor.

Das Referat wurde durch eine Reihe von Beiträgen aus der betrieblichen Praxis von den rund 40 Teilnehmern aus dem Rheinland – inklusive des Bergischen Städtedreiecks – und dem Ruhrgebiet angereichert.

Die Relevanz dieser Thematik zeugte die aktive Beteiligung der Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft aus den NRW-Städten Aachen, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Gevelsberg, Hagen, Köln, Leichlingen, Meerbusch, Neuss, Sankt Augustin und aus dem Bergischen Städtedreieck, die trotz der nachfolgenden Glatteiswarnung zum Institut ASER e.V. nach Wuppertal kamen.

Zum Abschluss der Veranstaltung zufriedene Gesichter beim Veranstalter, bei den Gästen und dem Referenten; v.l.n.r.: Prof. Dr. Ralf Pieper (Bergische Universität Wuppertal), Abteilungsleiter Heinz-Bernd Hochgreve (LIGA NRW, Düsseldorf) und Dr. Frank Bell (DGUV, Sankt Augustin).

Die Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquien des Winters 2010/2011 dienten der fachlichen Weiterentwicklung und dem Wissenstransfer des regionalen Schlüsselprojekts Design4All, welches im Rahmen des Ziel 2-Programms (EFRE) von der Europäische Union und dem Land Nordrhein-Westfalen unterstützt wird. Dabei stärkt die nachhaltige Resonanz an den Sicherheitswissenschaftlichen Kolloquien auch die regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung.

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