13.01.2011

Doppelschlag zum Rückrundenauftakt

9:2 im Derby. 9:5 gegen Germania VI. Zum Auftakt der Rückrunde hat die dritte Mannschaft nicht nur ihren Anspruch erneuert, die eigentliche Nummer 2 des NTV zu sein.

Nach dem gestrigen Sieg gegen Germania VI hat man auch den dritten Tabellenplatz, gleichbedeutend mit einem Relegationsplatz um den Aufstieg, wieder fest im Blick.

Nachdem es in der Hinrunde ein 9:0 über die zweite Mannschaft gab, verließen die Männer um Kapitän Wolfgang Scharmann diesmal mit 9:2 als Sieger die Platte. 

Die Vorentscheidung fiel vor einer Woche bereits in den Doppeln, die die Heimmannschaft für sich entscheiden konnte. Besondere Nervenstärke zeigte das Doppel Busch/Rupprath, das beim Stand von 0:2 Sätzen einen Matchball abwehren musste und die Partie noch mit 3:2 gewann. 

9:2 im Derby. Oben (v.l.): Wolfgang Scharmann, Leonid German, Daniel Seifert, Guido Grüning. Unten (v.l.): Michael Ciolla, Markus Busch, Daniel Rupprath

Einmal auf den Geschmack gekommen, ließ es sich der an Nummer eins gesetzte Daniel Rupprath dann auch nicht nehmen, seine Einzel ebenfalls über die volle Distanz zu spielen. Auch hier war Rupprath letztlich nicht zu besiegen, so dass er mit insgesamt drei Siegen maßgeblich zum Erfolg der Mannschaft beitrug. 

Während es im Vorfeld des Derbys die üblichen verbalen Spitzen gab, verlief die Auseinandersetzung beider Teams sehr harmonisch. Auch die Fans verhielten sich auf den Tribünen vorbildlich. Wider erwarten war die Halle an diesem Abend nicht ausverkauft, die durch die Statuten vorgegebene Vorverlegung zeigte Wirkung. Team-Manager Guido Grüning war über die Terminplanung der Liga entsprechend verärgert: „Jeder weiß, dass vereinsinterne Duelle spätestens bis zum 3. Spieltag gelaufen sein müssen. Wie man da die Begegnung auf den letzten Spieltag terminieren kann, ist mir ein Rätsel.“

 Gestern war Germania VI zu Gast in der „Hölle am Nützenberg“. Mit dem 9:5 Sieg konnte erfolgreich Revanche genommen werden für die knappe Niederlage in der Hinrunde. Dabei hätten beinahe drei Spieler des NTV gereicht, um den Sieg sicherzustellen; Grüning, Rupprath und Scharmann waren nicht zu bezwingen und holten alleine acht Punkte.

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