StadtbildDeutschlandWuppertal

Der Verein widmet seine Aktivität einer neuen Stadtbaukultur, die sich nicht durch die Abkehr von klassischen Gestaltungsprinzipien definiert, sondern für eine harmonische Weiterführung der klassischen europäischen Bautraditionen plädiert. Dabei wenden wir uns nicht gegen die Anwesenheit moderner Architekturstile, sondern gegen die Abwesenheit der historisch gewachsenen Bautraditionen. Die verheerenden Zerstörungen und Verluste durch die Bombardierungen unserer Städte im 2. Weltkrieg haben zahlreiche Stadtbilder unwiederbringlich ausgelöscht. Leider dominierte nach dem Krieg nicht nur materielle Not den Wiederaufbau unserer Städte. Hinzu traten auch Vorstellungen von einer “neuen Stadt“, die häufig genug noch Jahrzehnte nach Ende des Krieges zum Abbruch historischer Bauwerke, mancherorts ganzer Stadtviertel führten. Orte und Bauwerke bürgerlicher Identität wurden planvoll zerstört. Mittlerweile sind diese stadtplanerischen Konzepte als schädliche Ideologien überführt. In Wuppertal steht die Umgestaltung des Döppersberg zumindest in Teilen exemplarisch für eine Abkehr und mühsame Überwindung solcher Fehlentwicklungen. Überall in der Bundesrepublik finden sich ähnliche Initiativen. Dabei stellt sich jedoch zugleich dringlich die Frage, was nun an die Stelle tritt oder treten soll. Unser Verein bereichert diesen öffentlichen Diskurs durch Fachbeiträge und wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Phänomene. Wir unterstützen bundesweit lokale Initiativen, die sich für die Weiterentwicklung ihrer Städte nach klassischen, häufig regionaltypischen Bauprinzipien einsetzen oder für die Wiedererlangung historischer Bauwerke und Stadtstrukturen eintreten. Die Rekonstruktion von Gebäuden, Denkmälern, Plätzen und Grünanlagen ist für uns dabei ein legitimes Mittel, um wenigstens in sensiblen Bereichen historische Tiefe wieder zu entdecken oder Lücken in Ensembles zu schließen. Zu unserer großen Freude wächst die Zahl dieser Initiativen im ganzen Land an. Mit bürgerlichem Selbstbewusstsein fordert vor allem die jüngere Generation hierbei erfolgreich und von einem breiten Konsens in der Bürgerschaft getragen, ein Mitgestaltungsrecht gegenüber Architektenschaft und Planungsämtern ein. Weitere Informationen unter: http://www.stadtbild-deutschland.org/

Homepage: https://www.facebook.com/pages/Stadtbild-Deutschland-e-V-Wuppertal/139991689531789

Historismus 7 – Der Übergang zur Moderne und das Ende des Historismus

Der Moderne Neoklassizismus (1910 – 1940) – Der Historismus endete wie er begonnen hatte, mit dem Klassizismus! Allerdings in einer sehr monumentalen, strengen und weniger grazilen Ausprägung.

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Historismus 6 – Der Übergang zu Expressionismus und Art déco

Die Übergänge vom Historismus zur Moderne sind, wie im vorherigen Artikel erwähnt, vielfach fließend. Bereits der Jugendstil hatte expressionistische Züge, und die Bauten Gaudís in Barcelona sind deutliche Vorboten der klassischen Moderne in Europa gewesen.

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Historismus 5 – Der Jugendstil

Jugendstil (Art nouveau) (1895 – 1925)

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Historismus 4.1 – Ölbergdom und Friedhofskultur

Eine der bedeutendsten Kirchbauten Wuppertals stammt ebenfalls aus der Epoche des Späthistorismus. Die Friedhofskirche in Elberfeld, die wegen ihrer Größe, Erhabenheit und Dominanz im Stadtbild vom Volksmund auch gerne „Ölbergdom“ genannt wird.

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Historismus 4 – Die Wilhelminische Zeit

In der Wilhelminische Zeit – auch Späthistorismus (1890 – 1910) genannt – entstand eine hohe Anzahl prachtvoller Bauwerke.

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Historismus 3.1 – Die Gründerzeit und ihre Geschichte

Bauwerke der Gründerzeit wurden lange verkannt, vernachlässigt und gehasst. Sie waren Spekulationsobjekte, Abrisshäuser und besetzte Kommunen. Schließlich entdeckte man ihren Wert, rettete die Substanz. Nunmehr bieten sie beliebte, großflächige und denkmalgeschützte Lebensräume.

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Historismus 3 – Die Gründerzeit

Aufstrebende Industrie, Bürgertum und Kaiserliche Pracht – Der gründerzeitliche Historismus (1866 – 1890)

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Historismus 2 – Die Romantik

Darf´s ein wenig ornamentenreicher sein? Der romantische Historismus (1835 – 1866)

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Historismus 1.1 – Die Laurentiuskirche und ihr Umfeld

Eine römische Kirche für die römische Kirche – Die Sankt Laurentiuskirche und ihr klassizistisches Umfeld mit dem Luisenviertel und den Stadtpalais zeigen eine der schönsten Ecken der Stadt Wuppertal.

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Die Friedrich-Ebert-Straße und ihre Entwicklung

Eine der schönsten Straßen Wuppertals ist die Friedrich-Ebert-Straße im Bereich zwischen dem Robert-Daum-Platz und der Pestalozzistraße. Sie hatte im 19. Jahrhundert Boulevard-Charakter, erlebte einen totalen Niedergang und inzwischen beginnt eine zarte Reurbanisierung…

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Historismus 1 – Der Klassizismus

Vornehme Schlichtheit, Rückgriff auf die griechisch-römische Antike – Der Klassizismus (1789 bis 1830)

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Die Entwicklung des Historismus am Beispiel Wuppertals

Nur wenigen Städten Westdeutschlands ist es vergönnt auf ein derart reiches Erbe an Bauwerken des Historismus blicken zu können, wie Wuppertal es kann. Dieser Tatsache widmet sich unsere neue Freitags-Serie in “njuuz”. -Folge 1.0-

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In welcher Stadt wollen wir leben?

Verschiedene Diskussionen bewegen in diesen Wochen das öffentliche Leben in Wuppertal.

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