Film zur NSU-Mordserie im ADA

Donnerstag, 19.4., 20 Uhr: „6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage“ von Sobo Swobodnik D 2017; 76 min; NRW-Erstaufführung; Dokumentarfilmmusikpreis 2017, Nominiert für den Preis der deutschen Filmkritik 2017.

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Film „6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage“, Café ADA (oben), Wiesenstr. 6, Donnerstag, 19. April 2018, 20:00 Uhr, Eintritt frei

Im Film „6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage“ (dem Zeitraum in dem der NSU zehn Morde verübte), nähert sich Sobo Swobodnik der NSU-Mordserie in einer visuell-kardiographischen Vermessung. Die Orte der Taten treten als stumme Zeugen der Anklage, der Reflexion und Erinnerung in Dialog mit einer Textcollage aus Stimmen von Hinterbliebenen, Aussagen der Ermittlungsbehörden und Presseartikeln – eingebettet in eine für den Film geschaffene Musik-Ton-Komposition von Elias Gottstein und gelesen von Schauspielern des Berliner Ensembles.

Der Berliner Regisseur Sobo Swobodnik wird anwesend sein, nach dem Film besteht die Gelegenheit zur Diskussion.

„‚6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage‘ hebt sich radikal ab von anderen filmischen Darstellungen des Themas NSU … Der NSU-Komplex ist monströs. Selten hat man das so stark gespürt wie beim Schauen dieses Films.“ KONKRET

„Eine filmische Installation – ein wichtiges Werk.“ Amnesty Journal

Trailer: vimeo.com

Eine so_ko_wpt-Veranstaltung im Rahmen der Wuppertaler Mobilisierung zum Tag der Urteilsverkündung im NSU-Prozess – dem „Tag X“ in München und zu den Aktivitäten rund um den 25. Jahrestag des von Nazis verübten Brandanschlages in Solingen 1993.

Die Veranstaltung ist außerdem Bestandteil der von „Demokratie leben!“ geförderten zwei Monate laufenden Wuppertaler Reihe „5 Jahre NSU-Prozess – Kein Schlussstrich für Opfer und Zivilgesellschaft„.

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