Stephan Balkenhol eröffnet Vortragsreihe

Bedeutende Bildhauer und Kunsthistoriker sind Gäste einer Vortragsreihe, die der Skulpturenpark zwischen April und Oktober 2018 veranstaltet. Zum Thema „Die Skulptur im 20. und 21. Jahrhundert“ werden sieben Künstlergespräche und -vorträge stattfinden, beginnend mit Stephan Balkenhol am 20. April.

Stephan Balkenhol (c) Hornung ©(c) Hornung

Freitag, 20. April 2018, 19 Uhr
Der menschliche Körper: die ewige Herausforderung“

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Ein Gespräch mit Stephan Balkenhol
Moderation: Heinz-Norbert Jocks

Stephan Balkenhols Skulpturen gehören zu den bekanntesten Werken zeitgenössischer Bildhauerei in Deutschland. Seine meist wie beiläufig dastehenden, neutralen, „normalen“ Figuren bevölkern zahlreiche Museen und öffentliche Orte in unseren Städten. Er hat überwiegend menschliche Figuren, aber auch Tierdarstellungen und Fabelwesen geschaffen, deren einfach und unaufdringlich anmutende Formensprache gleichzeitig zu seinem großen Erfolg beigetragen hat und für einige Kritiker und andere Vertreter der Kunstszene zur Provokation wurde.

Stephan Balkenhol studierte an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste bei Ulrich Rückriem und nahm Lehraufträge der Hamburger Kunsthochschule, der Frankfurter Städelschule und Staatlichen Kunstakademie in Karlsruhe wahr. 1990 wurde er mit dem Bremer Kunstpreis ausgezeichnet. 2014 würdigte ihn Frankreich mit der Verleihung des Ordre des Arts et des Lettres“. Balkenhol lebt und arbeitet in Karlsruhe, Berlin, Meisenthal (Lothringen) und Kassel.

Heinz-Norbert Jocks studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte und ist als freiberuflicher Journalist und Publizist tätig. Er ist Mitarbeiter und Korrespondent der Kunstzeitschrift Kunstforum International und der Herausgeber zahlreicher Kunstforum Bände. Jocks hatte zahlreiche Lehraufträge u.a. an der Kunstakademie Düsseldorf oder der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, sowie an Hochschulen in China. Heinz-Norbert Jocks lebt in Düsseldorf und arbeitet in Paris und Peking.

Weitere Termine:
18. Mai, Prof. Dr. Robert Fleck, „Vom Atelier von Rodin zum Skulpturenpark. Die Skulptur Projekte und das Verhältnis der Skulptur zur Dauer“
22. Juni, Tony
Cragg, Die dynamische Entwicklung der Bildhauerei
13. Juli, Prof. Markus Lüpertz anlässlich seiner Aunsstellung im Skulpturenpark
10. August, Dr. Kirsten Voigt,
Stoffwechsel– tote und lebende Materie im plastischen Prozess
14. September, Dr. Gerhard Finckh, Fläche, Relief und Raum-Kategorien der Bildhauerei zwischen Adolph von Hildebrand und Auguste Rodin“
12. Oktober, Bogomir Ecker, Der unglückliche Bildhauer und die glückliche Skulptur

Dauer 90 Minuten, Eintritt 6 Euro.

Anmeldung unter mail@skulpturenpark-waldfrieden.de oder Tel. 0202/47898120.

Skulpturenpark Waldfrieden
Hirschstraße 12
42285 Wuppertal

www.skulpturenpark-waldfrieden.de

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