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Kleingeister im Jobcenter

18.05.2017 12:36

Auf dem Jubiläumsfest des Stadtteilservice sollte die Coverband Hartz V spielen. Auf Intervention des Jobcenters wurde daraus nichts, der Bandname sei unpassend und würde die Mitarbeiter*innen des Stadtteilservice nicht wertschätzen.

© Ratsfraktion DIE LINKE

 

Ludger Pilgram, Vertreter der Ratsfraktion DIE LINKE im Verwaltungsrat des Jobcenters Wuppertal: „Nicht der Bandname Hartz V diskriminiert Langzeitarbeitslose, sondern die Hartz IV-Gesetzgebung, die Menschen in Armut bringt und hält. Es gibt berechtigte Kritik am Hartz IV-System, die nicht nur von den direkt Betroffenen geäußert wird. Die Reaktion des Jobcenters ist kleingeistig und zeugt von mangelnder Souveränität. Wir gehen davon aus, dass in Zukunft solche kleinlichen Zensurmaßnahmen nicht mehr stattfinden werden.“


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6 Kommentare zu „Kleingeister im Jobcenter“
  1. Fastfoot sagt:

    Diese Entscheidung ist absolut richtig. Der Bandname ist eine Provokation und Beleidigung. Die Linkspartei sollte sich schämen, diese Entscheidung in Frage zu stellen.

    • Ludger Pilgram sagt:

      Inzwischen hat ja sogar Thomas Lenz, Chef des Jobcenters, die Band Hartz V zum Sommerfest des Jobcenters im September engagiert. Also ein Eingeständnis, dass hier wohl ziemlich unsouverän reagiert wurde.
      Die Redaktion von njuuz sollte im Übrigen mal den originalen Nickname Fastfoot schützen und diese unsägliche Trollerei der offensichtlichen Nicknamefälscher stoppen.

      • Stimmevollzu sagt:

        Volle Zustimmung.
        Der Nickname wird von einem Neonazi missbraucht. Die Redaktion sollte handeln.
        Die Bundesregierung sollte auch endlich tätig werden und das nach einem Kriminellen benannte Gesetz abschaffen.
        LG

      • Aha. Haben Sie auch einen Vorschlag, wie? :-)

  2. Benjamin Stadel sagt:

    Sonst habt Ihr Linken aber keine Probleme?

  3. maria schmidt-fieber sagt:

    diese aktion finde ich sehr schade. . .
    zeigt sie für mich doch die vorurteile und/oder interpretationen von “wertschätzung”,die unsere gesellschaft sozial spaltet. eventuelle assoziationen einzelner werden wichtiger genommen, als der reale mensch ? und menschen ausgerechnet von denjenigen ausgegrenzt werden, deren (ehemaliges)schicksal wiederum IHREN arbeitsplatz sichert . . .

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