Politik
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FDP warnt vor Umbau der Schulstruktur in Wuppertal

13.03.2017 16:30

Die Fraktion der Freien Demokraten zeigt sich erfreut über die Anmeldezahlen an den Wuppertaler Schulen, da diese eindrucksvoll belegen, dass alle Schulen gut aufgestellt sind und somit keine weitere Schulschließung erforderlich ist.

„Wenn jetzt neben den Grünen auch die Linke in Wuppertal eine weitere Gesamtschule fordert, geht es eben nicht mehr um den häufig zitierten Elternwillen, sondern um den Umbau der Schulstruktur in Wuppertal, weg von einem breiten Schulangebot hin zu einer Schulform für alle“, so Karin van der Most, schulpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion. „Dabei wird jetzt schon ersichtlich, dass nach der 7. Gesamtschule die Forderung nach einer 8. Gesamtschule nicht lange auf sich warten lassen wird.“

 

Die Freien Demokraten warnen vor einer solchen Entwicklung, denn sie entspricht in keiner Weise dem Willen der Eltern. van der Most: „Die meisten Eltern in Wuppertal entscheiden sich nach wie vor für eine andere Schulform und eben nicht für eine Gesamtschule. Auch das gehört zur Wahrheit. Die Anmeldungen beziehungsweise Aufnahmen für das kommende Schuljahr an den weiterführenden Schulen zeigen, dass alle Schulen, zu unserer Freude auch alle Hauptschulen, gut ausgelastet sind. Somit brauchen wir keine weiteren Schulschließungen mehr.“

Würde man aber der Forderung von Linken und Grünen nach einer 7. Gesamtschule nachkommen, hätte das zwangsläufig die Schließung eines Gymnasiums zur Folge. van der Most: „Ohne die Schließung eines Gymnasiums, würden einer neuen Gesamtschule die Kinder mit einer Gymnasialempfehlung fehlen. Eine Gesamtschule, die sich aber nur aus Kindern mit Hauptschul- und Realschulempfehlung zusammensetzt, ist keine Gesamtschule, sondern bestenfalls eine Sekundarschule. Und auch hierfür zeigen die Anmeldezahlen keinerlei Bedarf, denn auch Haupt- und Realschulen sind gut ausgelastet.“

Eine Gesamtschule zeichnet sich durch eine Drittelparität von Schülern mit unterschiedlichen Leistungsniveaus aus. Diese Drittelparität könnte nach Meinung der Freien Demokraten eine 7. Gesamtschule in Wuppertal nicht erreichen ohne die Schließung eines Gymnasiums. „Kinder mit einer Gymnasialempfehlung werden aber vorrangig an den Gymnasien angemeldet. Auch das ist Elternwille. Von daher bekräftigen die Freien Demokraten ihre Forderung nach einer Bestandsgarantie für die Gymnasien und Realschulen in Wuppertal“, so van der Most abschließend.


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