GRÜNE: Zahl der Unfälle auf Wuppertaler Straßen viel zu hoch!

Gestern hat das Polizeipräsidium Wuppertal den Jahresverkehrsbericht für 2016 vorgelegt. Kinder und Senior*innen sind in Wuppertal besonders gefährdet, die Anzahl verunglückter Kinder ist in 2016 deutlich angestiegen.

Eine traurige Entwicklung die alle Wuppertaler Bürgerinnen und Bürger hart trifft.

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„Der letzte BASt Kinderunfallatlas und der VCD Städtecheck zeigen, dass das Risiko zu verunglücken für zu Fuß gehende Kinder in Wuppertal in der gesamten Bundesrepublik am höchsten ist“, so Anja Liebert, GRÜNE Fraktionsvorsitzende und verkehrspolitische Sprecherin.

„Darum haben die GRÜNEN bereits Ende 2014 zum Thema Verkehrsunfälle mit Fußgänger*innen-Beteiligung eine Große Anfrage eingereicht und zum Haushaltsplanentwurf 2016/2017 wurde die Erstellung eines Kinder- und Jugendmobilitätskonzeptes beantragt, das von der GroKo abgelehnt wurde.“

Frank ter Veld, für die GRÜNEN Mitglied im Verkehrsausschuss: „Lobenswert ist die progressive und innovative Vorgehensweise der Wuppertaler Polizei in Zusammenarbeit mit ihrem Kooperationspartner, dem Verkehrsbüro `bueffee GbR`. 20 Straßen wurden identifiziert, auf denen sich 30 Prozent der Fußgängerunfälle ereigneten, wie beispielsweise die Heckinghauser Straße, Gathe, Carnaper Straße und Hochstraße. Nun sollen gezielte (bauliche) Maßnahmen unsere Straßen für Fußgänger*innen sicherer machen.
Einseitig das Verhalten der älteren Fußgänger*innen im Straßenverkehr, wie das Tragen von dunkler Kleidung, reduzierte Aufmerksamkeit oder langsameres Fortbewegen, als primäre Unfallursache zu stigmatisieren, ist nicht zielführend und ggf. sogar kontraproduktiv. Schließlich ist derartiges Verhalten im Straßenverkehr keineswegs neu.“

Für die GRÜNEN ist klar: Bei der Gestaltung der Straßen, soll nicht länger die Kfz-Leistungsfähigkeit im Vordergrund stehen, sondern der Mensch. Eine nachhaltige Stadt ist immer eine menschenfreundliche Stadt.

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