Job & Soziales
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Kinder aus Suchtfamilien brauchen Hilfen!

09.02.2017 09:54

Wuppertaler Suchthilfe- und Selbsthilfeorganisationen machen am 14. Februar auf dem Berliner Platz auf die Situation von Kindern aufmerksam, die bei suchtkranken Eltern aufwachsen.

In Deutschland leben schätzungsweise 2,65 Millionen Kinder mit alkohol- oder drogenabhängigen Eltern zusammen. Kinder aus Suchtfamilien sind die größte bekannte Risikogruppe für eine eigene Suchterkrankung und lebenslang hochgefährdet für psychische Krankheiten sowie soziale Störungen. Im Rahmen einer bundesweiten Aktionswoche informieren verschiedene Wuppertaler Suchthilfe- und Selbsthilfeorganisationen am 14. Februar von 14 bis 17 Uhr  auf dem Berliner Platz in Oberbarmen über die Situation der betroffenen Kinder und die in Wuppertal bestehenden Hilfsangebote. Für Kinder ist ein Spielmobil vor Ort.

Weil Lesen die Persönlichkeit von Kindern stärken kann, haben die Veranstalter der Wuppertaler Aktionswoche dann am 15. Februar zwei Wuppertaler Grundschulklassen in das „Bücherschiff“ der Stadtbibliothek an der Bergstraße zur Leseanimation  „Ein Koffer voller Bücher“ mit einer Literaturpädagogin eingeladen.

An der Aktion auf dem Berliner Platz beteiligen sich:

das Blaukreuz-Zentrum-Wuppertal, der Berufsverband Netzwerk Jugendhilfe freie Praxen Bergisch Land, der Caritasverband Wuppertal/Solingen, Fachstelle für Suchtvorbeugung bei der Beratungsstelle für Drogenprobleme e.V., der Freundes-und Förderkreis Suchtkrankenhilfe  e.V. Wuppertal und der Verein für psychosoziale Selbsthilfe- und Angehörigengruppen Wuppertal. Der CVJM unterstützt die Aktion mit seinem Spielmobil, der Sozialdienst Katholischer Frauen mit frischgebackenen Waffeln.

Bundesweit fordern Suchthilfe- und Selbsthilfeorganisationen mit der „COA-Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien“  (Children oAlcoholics/ Children oAddicts) von der Bundesregierung, die gesetzliche Grundlagen zu schaffen, dass Kinder suchtkranker Eltern ebenso wie Kinder psychisch kranker Eltern einen Rechtsanspruch auf präventive und auskömmlich finanzierte Hilfen und Therapie erhalten.

© Fotolia_Jean_B.

 


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