In Wuppertal vom Hof gejagt – in Venedig gefragt

Im Herbst 2012 beschloss die GroKo in Wuppertal, den Intendantenvertrag von Johannes Weigand nicht zu verlängern. Jetzt inzeniert Weigand in Venedig die Verdi-Oper Stiffelio.

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Im Herbst 2012 beschloss die GroKo in Wuppertal, den Intendantenvertrag von Johannes Weigand nicht zu verlängern. Nach dem maßgebenden „fachlichen Urteil“ des damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden war er angeblich nicht gut genug. Weigand musste Platz machen für eine mittlerweile gescheiterte Neukonstruktion ohne ein festes Ensemble. Davon versprachen sich der inthronisierte Intendant Kamioka und sein Vorgesetzter, Oberbürgermeister Peter Jung, unter den Bedingungen des gekürzten städtischen Zuschusses Qualitätssteigerung. Dieses Konzept fand die Zustimmung von SPD, CDU, Grünen und FDP.

Der angeblich unzureichende Weigand muss jetzt offenbar Vorlieb nehmen mit Arbeit an „La Fenice“, einem von Wuppertalern wenig besuchten Haus in Venedig. Er inszeniert dort eine Oper aus Verdis fruchtbarster Schaffenszeit.

Das berühmte Opernhaus Venedigs ist mit seinem Namen „La Fenice“ (Der Phoenix) wohl der passende Ort für den ehemaligen Wuppertaler Weigand. Das Haus besteht seit 1792 und hat als Gebäude und als Opernbetrieb große Bekanntheit.

http://www.opernreisefuehrer.de/venedig.teatro_la_fenice.stiffelio.html

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