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Pina-Bausch-Zentrum – Herausforderung für den städtischen Haushalt

13.11.2015 11:34

DIE LINKE im Rat begrüßt umso mehr die Entscheidung der Bundesregierung, nun 28,2 Millionen Euro für das Pina-Bausch-Zentrum freizugeben.

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© Ratsfraktion DIE LINKE

Für den Erhalt des denkmalgeschützten Schauspielhauses haben sich viele Bürgerinnen und Bürger mit Unterschriften, Demonstrationen und anderen Initiativen eingesetzt, sodass niemand wagte, das Filetstück anderwärtig zu verhökern. Es war der Wunsch aller Fraktionen des Rates und seiner Ausschüsse, dort ein Internationales Tanz-Zentrum zu etablieren.

DIE LINKE im Rat begrüßt umso mehr die Entscheidung der Bundesregierung, nun 28,2 Millionen Euro für das Pina-Bausch-Zentrum freizugeben. Nun sind Stadt und Land gefordert, ihren Beitrag zu erbringen. Dieser kulturelle Magnet kann nicht nur für Wuppertal, sondern für den europäischen Ballungsraum NRW Impulse bringen.

Allerdings erwartet DIE LINKE im Rat, dass die nun notwendigen Investitionen für die Sanierung und Umgestaltung des Hauses an der Kluse, vor allem aber die späteren Unterhaltskosten nicht zulasten anderer städtebaulichen Notwendigkeiten gehen. Die mit den Bundesmitteln verbundene Kraftanstrengung im städtischen Haushalt zeigt einmal mehr den Widerspruch zwischen moderner Stadtentwicklung und den Fesseln des Stärkungspaktes.


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