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Mordanschlag durch HoGeSa-Nazis in Wuppertal: Böth schreibt an Innenminister

29.05.2015 13:21

Nach dem Mordanschlag vor dem Autonomen Zentrum an einem türkischstämmigen Mann im April durch HoGeSa-Nazis stellen sich viele Fragen zum Vorgehen der Wuppertaler Polizei.

 

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© Ratsfraktion DIE LINKE

 

Gunhild Böth, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE im Rat der Stadt Wuppertal und Mitglied im Polizeibeirat, hat dazu dem Innenminister Ralf Jäger einen Brief geschrieben. Böth dazu: „Die Wuppertaler Polizei verfolgt nach wie vor das Schema, dass es sich um Links-Rechts-Auseinandersetzungen handelt und alle in irgendeiner Weise beteiligt waren. Darüber hinaus ermittelt die Polizei gegen Besucher*innen des AZ als Beschuldigte. Hier werden Opfer zu Tätern gemacht. Ein geständiger Nazi-Täter befindet sich in der Zwischenzeit in U-Haft, aber seine einschlägig vorbelasteten Kumpane laufen nach wie vor frei herum. Wer schützt die Opfer der Nazis und andere, die ihnen ins Visier geraten?“ Böth hofft auf Maßnahmen des Innenministers, bevor es noch Tote durch Nazi-Attacken gibt.

 

 


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