Politik
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SPD Wuppertal: Kommunikationsdesaster Döppersberg – nicht verantwortlich?

26.03.2015 10:18

Der Parteivorsitzende der SPD Dietmar Bell äußerte sich bei der Nominierung des SPD-Oberbürgermeisterkanditaten zum „Kommunikationsdesaster rund um den Döppersberg“. Die „Große Kooperation von CDU und SPD“ entscheidet aber seit Jahren gemeinsam. Wie muss man das verstehen?

Wer trägt die Verantwortung?

Mit der Meldung vom 24.01.2015 „Andreas Mucke als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters nominiert“ wird der SPD-Parteivorsitzende mit einer Äußerung zum Döppersberg zitiert:  „Die Wechselstimmung der Wuppertaler sei geradezu spürbar, zu offensichtlich seien das Kommunikationsdesaster rund um den Döppersberg oder das fehlende Programm des jetzigen Oberbürgermeisters, so der Parteivorsitzende Dietmar Bell.“

Fragen an Herrn Dietmar Bell, SPD

Am 25.02.2015 gab es dazu eine bisher nicht beantwortete Nachfrage von W-Fragen.de an Herrn Bell mit vier Fragen:
„Die Entscheidungen zur Kommunikation beim Projekt Döppersberg haben Sie zusammen mit der CDU entschieden. Seit vielen Jahren haben Sie zusammen mit der CDU eine große Kooperation. Die entsprechenden Entscheidungen werden nicht von einer Einzelperson getroffen sondern wie Sie wissen vom Stadtrat. Erst vor kurzem haben Sie diese Aufgaben bzw. die Fortführung einer externen Firma mit der kompletten Verantwortung übertragen.

Wieso lasten Sie das „Kommunikationsdesaster“ dem Oberbürgermeister Peter Jung an?
Wieso verlängern Sie die Durchführung dieser Tätigkeiten ohne Kurswechsel und lassen alles wie gehabt?
Gab es für den ersten Auftrag der “Kommunikationsstrategie” exakte Vorgaben und vorher festgelegte Evaluierungsmaßnahmen?
Haben Sie eine Alternative zur sogenannten Fortführung umfassend geprüft?“

Der SPD Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters Andreas Mucke sagte auf Nachfrage, dass er sich nicht in diese Richtung geäußert habe und er die Anfrage mit der Bitte um Beantwortung an Herrn Bell auch nochmal weiterleitet. Für das vor über einem Jahr gestartete Projekt „Kommunikationsstrategie Döppersberg“ wird bis 2017 mehr als eine Millionen Euro ausgegeben. Die unglaublich weichen Vorgaben für die nächsten Jahre an die externe Firma sind:

2015: Potenziale der Döppersberg-Impulse für die City sichtbar machen.
2016: Der Döppersberg und die neue City.
2017: Der Döppersberg als wesentlicher Bestandteil des Stadt- und Standortmarketings.

Kommunikationsdesaster?

Wuppertaler Bahnhof


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