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GRÜNE: LVR fördert Wuppertaler Kulturprojekte

21.01.2015 13:43

Der Kulturausschuss des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) hat heute beschlossen, drei Kulturprojekte in Wuppertal mit insgesamt 94.930 Euro aus Mitteln der Regionalen Kulturförderung zu unterstützen.

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© BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Der Gesamtvorlage konnten die GRÜNEN im LVR trotz der ungeteilten Unterstützung der Projekte nicht zustimmen, weil die Große Koalition sich weigerte, mehr Mittel für verschiedene Projekte der Regionalen Kulturförderung zur Verfügung zu stellen, was ohne Weiteres möglich gewesen wäre.

Dazu Ilona Schäfer, Stadtverordnete und Mitglied der GRÜNEN Fraktion im LVR:
„Wir freuen uns, dass die Wuppertaler Projekte in voller Höhe gefördert werden. Wir GRÜNEN haben uns immer wieder dafür eingesetzt, dass genügend Mittel für kleine und mittelgroße Kulturprojekte der Kommunen und Kreise des Rheinlands bereit gestellt werden.

Dieses Jahr erhält das Pina Bausch Archiv 60.000 Euro für die Bestandssanierung, Kostüme und Bühnenbilder. Darüber freuen wir uns besonders! Wenn die Pläne, das leer stehende Wuppertaler Schauspielhaus in ein Tanzzentrum umzuwandeln, verwirklicht werden sollen, ist eine sachgerechte Sicherung des Bestandes eine wichtige Voraussetzung.

Weiter wird die „Sing Pause“ der Bergischen Musikschule Wuppertal mit 30.000 Euro gefördert und das Projekt „4 Türme 2015“ mit 4.930 Euro bedacht.

Darüber hinaus werden für das Gemeinschaftsprojekt „Orientexpress – Begegnungen der Kulturen zwischen Orient und Okzident“ der Städte Solingen, Wuppertal und Schwelm weitere 30.000 Euro zur Verfügung gestellt“.

„ Es zeigt sich bei den geförderten Projekten, wie vielfältig Wuppertals Kulturlandschaft ist und das Engagement der Künstler*innen und Veranstalter*innen ist nicht hoch genug einzuschätzen. Allerdings kann die regionale Kulturförderung hier nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein sein. Ohne das grandiose Engagement von Stiftungen und Kulturmäzen*innen sähe es an der einen oder anderen Stelle in der Wuppertaler Kulturlandschaft längst nicht mehr so gut aus. Hier gilt es für die Zukunft nicht den Zustand zu betrauern, sondern kreativ nach Lösungen zu schauen, wie gerade die angesprochene Förderung der kleinen und mittleren Projekte auf gesundere Füße gestellt werden kann. Hier sind Politik und Verwaltung gemeinsam am Zug“, so Marcel Simon, Stadtverordneter und Mitglied im Kulturausschuss.


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