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Clees plant riesiges FOC am Döppersberg

17.12.2014 11:10

Die Unternehmensgruppe Clees will in den Gebäuden der Bundesbahndirektion und der Post am Kleeblatt eines der größten Factory Outlet Center Deutschlands realisieren und sieht darin “eine ideale Ergänzung des innerstädtischen Handels in Wuppertal”.

Die Clees Unternehmensgruppe beabsichtigt, am Döppersberg in Wuppertal-Elberfeld, ein Factory-Outlet-Center (FOC) zu realisieren. Das Projekt, das die Einbindung von zwei historischen Gebäuden vorsieht, soll in den kommenden Monaten vorangetrieben und der Stadt sowie der breiten Öffentlichkeit im Detail vorgestellt werden.

30.000 Quadratmeter Verkaufsfläche als " ideale Ergänzung des innerstädtischen Handels in Wuppertal" (Clees)  Für Vergrößerung bitte Karte anklicken © OpenStreetMap-Mitwirkende

30.000 Quadratmeter Verkaufsfläche als “ideale Ergänzung des innerstädtischen Handels in Wuppertal” (Clees)? Für Vergrößerung bitte Karte anklicken
© OpenStreetMap-Mitwirkende / Hervorhebung: njuuz

Das Nutzungskonzept sieht vor, die durch ein Schienennetz getrennte Bundesbahndirektion und das Postgebäude über eine Fußgängerbrücke zu erschließen und auf diese Weise ein attraktives Center für den Fabrik-Direkteinkauf mit großzügigen Parkmöglichkeiten abzubilden. Die Immobilien gehören seit 2008 zum Bestand der Clees Unternehmensgruppe.

Die aktuellen Planungsideen laufen auf eine Mietfläche von rund 30.000 m² und bis zu 140 Verkaufseinheiten hinaus. Damit wäre das Wuppertaler FOC eines der größten Objekte seiner Art in Deutschland. Für die weitere Konzeption, die Vermietung und den Betrieb des neuen Handelsstandortes beabsichtigt die Clees Unternehmensgruppe eine Zusammenarbeit mit einer der deutschlandweit führenden FOC-Managementgesellschaften.

Entsteht am Döppersberg  ein FOC der Superlative?

Entsteht am Döppersberg ein FOC der Superlative? © Archivfoto: Georg Sander

Alexander Clees, Projektleiter der Clees Unternehmensgruppe: „Der zentrale Standort am Döppersberg würde mit dem FOC eine ideale Ergänzung des innerstädtischen Handels in Wuppertal darstellen. Wir werden intensive Gespräche mit der Stadt suchen und uns eng abstimmen, um alle Anspruchsgruppen in der Region von unserem Vorhaben zu überzeugen. Ziel ist es, den Wirtschaftsstandort Wuppertal langfristig zu fördern und eine attraktive Innenstadt weiter zu bereichern.“

Über die Clees Unternehmensgruppe

Die im Jahr 1966 gegründete Clees Unternehmensgruppe betätigt sich als langfristiger Immobilieninvestor und Projektentwickler, der den Schwerpunkt seiner Aktivitäten auf die Region Nordrhein-Westfalen legt. Das Tätigkeitsspektrum der Eigentümer geführten Unternehmensgruppe umfasst das Bauen, Modernisieren und Verwalten von Immobilien sowie deren An- und Verkauf. Die Erfahrung aus der erfolgreichen Abwicklung unterschiedlichster Baumaßnahmen im Gewerbe- und Wohnimmobiliensektor befördert die Unternehmensgruppe nach eigenen Angaben “zu einem kompetenten und wertschaffenden Partner für Städte, Gemeinden, Mieter und Investoren.”

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Quelle: Clees Unternehmensgruppe


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3 Kommentare zu „Clees plant riesiges FOC am Döppersberg“
  1. Jo Beeck sagt:

    Ich halte solch eine Nutzung -auch als Gegenpol zu Primark-Gruppe- für richtig!
    Habe selber keine korrekten Kostenvorstellungen für eine “Kernsanierung der Alten Direktion” -doch ein FOC-Konzept hält sich bestimmt länger als die max.5 Jahre eines Primark-Geschäftes!

  2. Leider kenne ich nicht den aktuellen Leerstand in der Region. Sollte dieses Center als Magnet gelten, dann profitieren die umliegenden Geschäfte von der Umsetzung. Die heutige Gesellschaft will die Outlet Center aufgrund des Preisdruck.
    Allerdings warne ich vor der zunehmenden Stützung von großen Handelscentern, denn die kleineren Einzelhändler haben einen ohnehin schon schwierigen Stand und hiermit Kampf um die Existenz.
    Fakt ist ein ausgewogenes Verhältnis von lokale Händler, Outlet Center und Gastronomie ist für die Urbanität notwendig.

  3. E.v. Barnekow sagt:

    Eine sehr gute Entwicklung für die beiden Häuser.
    Weitsichtig gedacht und geschikt in die Stadt integriert. So soll es sein.

    Hätte man bereits vor Jahren am Otto Hausmann Ring haben können aber da gab es von der Politik keine Unterstützung, ganz in Gegenteil.

    Dann wollen wir mal hoffen das es auch so kommt und dadurch das Umfeld des Döpps nicht weiter durch diesen unsäglichen Investorenkubus (alleine schon das Wort…….) verschandelt wird.

    mfg

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