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OB Jung setzt Kamioka ein Ultimatum

13.11.2014 21:28

Geht er oder geht er nicht? Toshiyuki Kamioka, der mit Unterstützung des Oberbürgermeisters in die mächtige Doppelfunktion als Generalmusikdirektor und Opernintendant gehoben worden war, verwirrt mit widersprüchlichen Erklärungen. Die Geduld von Peter Jung ist nun offensichtlich zu Ende.

“Zu meiner großen Bestürzung und meinem ausdrücklichen Bedauern hat Prof. Kamioka in mehreren Gesprächen erklärt, dass er über das Ende der Spielzeit 2015/2016 seine Arbeit in Wuppertal nicht fortsetzen werde”, wird Oberbürgermeister Peter Jung am Donnerstag in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus zitiert. Der Stadtchef bezeichnet Kamiokas Erklärung vom gleichen Tag, in der dieser eine entsprechende Meldung der WZ um einige Ecken dementiert hatte, als “äußerst irritierend”.

Wie lange wird GMD Kamioka noch für den guten Ton in der Historischen Stadthalle zuständig sein?

Wie lange wird GMD Kamioka noch für den guten Ton in der Historischen Stadthalle zuständig sein? ©Georg Sander

Für Kamiokas Argumentation, wegen der Doppelbelastung als Generalmusikdirektor und Opernintendant müsse er darüber nachdenken dürfen, ob er seine Verpflichtungen langfristig genügen könne, hat Jung kein Verständnis. Die Personalunion sei auf Wunsch Kamiokas “maßgeschneidert geschaffen worden”.

Jungs setzt Kamioka ein Ultimatum: “Ich fordere Herrn Prof. Kamioka auf, bis zu den Sondersitzungen von Aufsichtsrat und Kulturausschuss am 19. November unmissverständlich für Klarheit zu sorgen.” Der Generalmusikdirektor solle verbindlich erklären, ob er seinen bis Mitte 2021 laufenden Vertrag erfüllen werde oder nicht.

Ansonsten sei es in der Verantwortung für die Wuppertaler Bühnen und das Sinfonieorchester zwingend erforderlich, die Nachfolge zu regeln.

 






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1 Kommentar zu „OB Jung setzt Kamioka ein Ultimatum“
  1. Fast Foot sagt:

    “Unser OB” ist irritiert? So kenne ick den doch och!

    Auf Wunsch Kamiokas hat er die Doppelbelastung “maßgeschneidert geschaffen” und Kritiker gemaßregelt. Wie so oft, hat er keinen Plan (weder A noch B, erinnert sei an die (H)Ampelmann-Aktivität auf Wunsch der IHK).

    Hoffentlich wird “unser OB” nicht böse und übernimmt Verantwortung, wenn Kamioka geht?! Der zuständige Kulturdezernent hat sich in dieser Angelegenheit ja schon sehr deutlich geäußert, nicht nur in der Vergangenheit.

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