Politik
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100.000 Euro aus Düsseldorf für Rex Filmtheater

04.10.2013 14:21

Film- und Medienstiftung des Landes fördert Wiedergeburt des Rex. „Wuppertal darf sich freuen! Die Entscheidung der Film- und Medienstiftung NRW, das Projekt neues ‚altes‘ Rex mit 100.000 Euro zu fördern, ist eine rundum positive Nachricht für unsere Stadt.

Von Landesseite wird damit ein Zeichen zugunsten attraktiver Kinokultur auf Topniveau wie auch zugunsten lebendiger, weil lebenswerter Innenstädte gesetzt.
Ich gratuliere Mustafa El Mesaoudi und Jochen Kuhnert zu dem verdienten Zuschlag. Ihre Bereitschaft, das älteste Theater des Großraumes wieder seiner jahrzehntelangen Bestimmung als Lichtspieltheater im Herzen der Stadt zuführen zu wollen, entspricht genau unserem Anliegen, stillgelegten oder einstweilen verödeten oder zu veröden drohenden städtischen Raum gerade auch durch Kultur und Medien wiederzuerwecken“, erklärt dazu Andreas Bialas, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.
„Die Macher können Kino! El Mesaoudis Programmplanung im Cinema beweist dies jedes Jahr aufs Neue.“

Die Film- und Medienstiftung NRW (vormals Filmstiftung Nordrhein-Westfalen) dient als staatliches Unternehmen der wirtschaftlichen, kulturellen und standortpolitischen Förderung der Film- und Medienwirtschaft sowie der Film- und Medienszene in Nordrhein-Westfalen. Neben Produktions-, Vorbereitungs-, Drehbuch-, Verleih- und Vertriebsförderung werden auch kleine Filmtheater mit außerordentlichem, besonders hochwertigem Angebot unterstützt. In seiner vierten Fördersitzung 2013, insgesamt der 142. Sitzung seit Bestehen, hat der Förderausschuss nun die Unterstützung von 41 Projekten mit rund 7,6 Mio. Euro beschlossen. Von den 417.800 Euro für Kinoförderung gehen allein 100.000 an die Wuppertaler Initiative.
El Mesaoudi und Kuhnert betreiben die Lichtblick Cinema GmbH, deren Oberbarmer Programmkino aufgrund der Spielplangestaltung vielfach preisgekrönt ist.

Bialas‘ abschließende Einschätzung: „In Zukunft, vielleicht sogar im Laufe des kommenden Jahres wieder einen neuen kulturellen Spielort an alter, legendärer Stätte im Zentrum erleben zu dürfen, wäre ein Glück für uns. Wir wollen nicht vergessen, dass einst ein Wuppertaler – Ministerpräsident Johannes Rau – mit der Filmstiftung Nordrhein-Westfalen eine völlig neue und innovative Form der regionalen Filmförderung ins Leben rief, die europaweit Vorreiterfunktion hatte und viele Nachahmer fand. Damit wurde NRW zu einem zentralen Film-und Medienstandort innerhalb Europas, von dem nun auch erneut unsere Stadt profitieren möge.
Wuppertal bleibt Kulturstadt, und Wuppertal ist Filmstadt!
Nicht zuletzt erwarten wir alle gespannt die Premiere des ganz auf Eigeninitiative beruhenden Wuppertal-Movie ‚King Ping‘, an dem an allen Ecken und Enden zudem das Label ‚made in Wuppertal‘ prangt.

Njuuz


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